Blutzuckermeßgeräte - große Meßunterschiede ?

Dieses Thema im Forum "Diabetes-Verschiedenes" wurde erstellt von piper07, 13. Januar 2012.

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  1. Ida mit Cleo

    Ida mit Cleo Benutzer

    AW: Blutzuckermeßgeräte - große Meßunterschiede ?

    Hallo Steffi,

    Unterschiede in den Werten sind normal, die Geräte haben eine Meßtoleranz vonj 15%. Dh. prinzipiell kann der "wirkliche" Wert bei 100 liegen, während ein Gerät 115 zeigt und das andere nur 85.
    Das spielt keine sooo große Rolle, weil vor allem die Tendenzen wichtig sind. Ob meine Cleo nun WIRKLICH einen BZ von 96 hatte vorhin, ist nicht ganz so bedeutend, wichtig ist, daß es ihr gut geht und die Werte generell in diesem Bereich sind.
    Auch darauf kann es z.b. beruhen, daß Cleo sich bei Werten um die 40 noch pudelwohl fühlt, während andere Katzen da schon ihre Frauchen anknabbern vor Hunger - es kann ja sein, daß ihr realer BZ-Wert da eigentlich erst bei 50 liegt, weil mein Meßgerät am unteren Ende der Toleranz liegt.
    Deshalb empfehlen wir, immer mit einem Gerät zu messen, weil Werte verschiedener Geräte keine gemeinsame Basis haben.

    Eine Abweichung von 200 mg/dl ist allerdings außerhalb jeder möglichen Toleranz.
    Ich würde das beobachten und eine Zeitlang mit zwei Geräten parallel messen. So hast du eine Prüfmöglichkeit, ob dein Gerät spinnt.
    Bei der Kalibrierung mit der Kontrolllösung war alles in Ordnung, nehme ich an.


    Es gibt allerdings noch eine andere mögliche Fehlerquelle: Wenn der Tropfen nicht ausreichend groß ist und man das Ohr dann knetet und preßt, um noch etwas Blut zu kriegen, kann das auch die Werte verfälschen. Deshalb ist es ratsam, bei jedem Ausreißerwert, egal ob nach unten oder nach oben, noch einmal mit einem frischen Blutstropfen nachzumessen.
    Da hab ich selbst schon manche Überraschung erlebt.


    Allerdings habt ihr ja ein ständiges Auf und Ab mit ganz erheblichen Schwankungen. Entweder dein Gerät ist völlig im Eimer, oder - was ich hier fast für wahrscheinlicher halte - da pfuscht noch eine andere Erkrankung mit in den Werten rum.

    Guck mal bei Birgits Konstantin die Werte vom letzten Frühjahr an. Konsti hatte es drauf, von einem mPre von 440 zu einem abendlichen 108 und weiter zu einem +3 von 40 zu wandern, um dann am nächsten Morgen bei 190 so zu tun, als wäre nichts gewesen.
    Und dann vergleiche die Werte mit dem, was jetzt bei ihnen draus geworden ist, seitdem sie die Schilddrüse behandeln...
     
  2. piper07

    piper07 Benutzer

    Juhu,

    ich poste das jetzt einfach hier nochmal, weil ich nicht weiß, ob es beim Forum Einstellungen von so vielen gelesen wird. Hier nochmal mein Problem:

    Vielleicht wird das Thema hier eher gesehen, weil ich morgen noch Teststreifen besorgen müsste...

    Habe auch die beiden Meßergebnisse zum Vergleich mal in Sam's Tabelle eingetragen.

    Hätte gar nicht gedacht, dass es da soooo große Unterschiede geben würde, dachte eher, die wären geringer. Aber das ist ja schon einiges.

    Wäre froh über ein paar Erfahrungsberichte/Tipps.

    Danke schön !

    LG, Steffi mit Sam
     

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