Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

Dieses Thema im Forum "Diabetes-Verschiedenes" wurde erstellt von Pfefferminze, 29. Dezember 2009.

Der Entwurf wurde gespeichert Der Entwurf wurde gelöscht
  1. Ulla und Isolde

    Ulla und Isolde Gesperrter Benutzer

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    Mache es genauso wie Du, Sylvia. Wenn ich dann das Insulin aufgezogen habe, drück ich auch das erst mal wieder in die Flasche rein, weil da trotzdem immer ne kleine Luftblase mit in die Spritze flutscht, die evtl. meine Dosierung stören könnte.

    Ob die Luft dem Insulin irgendwie schadet, haben wir hier auch schon mal überlegt. Keine Ahnung - kann nur sagen, ich benutze meine erste Flasche Lantus nun seit über 2 Monaten, es ist nach wie vor klar und ich merk auch keinen Wirkungsverlust. Angeblich hält es ja bis zu 6 Monaten... wenn Isi allerdings so weitermacht ist nach 6 Monaten das Ding noch halb voll :grin:
     
  2. Sylvia mit Rowdy

    Sylvia mit Rowdy Benutzer

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    Hallo,

    übrigens noch ne Anmerkung wegen der Luft: sobald ich die Kappen abgenommen habe, drücke ich den Schieber einfach ganz nach vorne - da kommt dann immer das bißchen Luft, das in der Spritze drin ist, raus und es blubbert nachher nicht ins Insulin.

    Ich hab irgendwo gelesen, dass es gaaanz schlecht sein soll, wenn man eben die Luft ins Insulin reinblubbern läßt. Weiß jemand zufällig warum? Schadet das der Qualität/Wirksamkeit des Insulins? Reagiert es irgendwie mit der Luft?

    Liebe Grüße, Sylvia
     
  3. Pfefferminze

    Pfefferminze Gesperrter Benutzer

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    Am Anfang ja, aber mittlerweile ist es eine Sache von weniger als 1 Minute.
    Die Referenzspritze finde ich auch gut aber ich traue meinem Augenmaß da nicht ganz und messe lieber nach.
     
  4. Ulla und Isolde

    Ulla und Isolde Gesperrter Benutzer

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    Hallo Iris,

    Du hast meine Überlegung erfaßt, genau das hab ich mich die letzten Tage gefragt. Wenn ich jetzt Eure ganzen Meinungen zusammenfasse, ist es für Isi doch am besten, wenn ich bei meiner Methode bleibe, oder? Die hab ich jetzt ganz gut im Griff und sollte ich irgendwann auf die 0,1 runterkommen, dann ist das bei anderen doch eigentlich ein Zwischending zwischen Minitouch und Touch... oder? Hab ich das jetzt richtig verstanden? :stupid:

    @Ingrid: Muß zugeben, die Zirkelmethode ist mir zu kompliziert :wink: - da braucht man auch etwas mehr Zeit dazu, oder?

    @Petra: Deine Referenzspritzmethode klingt für mich besser - vielleicht probier ich das am Wochenende mal aus. Wieviele Spritzen ziehst Du denn da im voraus auf?
     
  5. Iris H.

    Iris H. Benutzer

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    Hallo Ulla,

    wenn man auf 0,2 oder sogar 0,1 IE genau dosieren will, ist es wirklich eine Fummelei.

    Wenn du am oberen, von der Nadel entfernten Stopfen abliest, gibst du keinen Touch mehr. Denn was bei dir die 0,2 oder 0,3 sind, das ist bei Anderen der Touch, nämlich die 0-Linie am unteren Stopfen abgelesen. Du kannst also allenfalls noch auf 0,1 reduzieren.

    Danach bist du beim Minitouch, und bei dem muss man ja gar nicht mehr ablesen, denn da ziehst du ja nicht mehr auf, sondern lässt nur noch die Spritze ein Tröpflein einsaugen :nice:
     
  6. Petra und Schorschi

    Petra und Schorschi Moderator Mitarbeiter

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    Hallo!

    Ich komme prima mit Referenzspritzen und Lupe hin.
    Für die Referenzspritzen suche ich mir die aus der Tüte aus, die die gleiche Skalierung haben. Und dann ziehe ich die Mengen auf, die ich brauche:z.Z. eben die 0,1,; vorher 0,25, 0,5 usw. Diese Spritzen werden beschriftet und zum jeweiligen Vergleich herangezogen.
    Für Touch (=Null-Linie) neben ich wieder eine Spritze als Referenz, die den anderen Referenzspritzen von der Skalierung her entspricht.
    Mein wichtigstes Utensil dabei: LUPE:lens:
     
  7. Pfefferminze

    Pfefferminze Gesperrter Benutzer

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    Hallo Ulla,
    klar musst du mit dem Zirkel auch einen Referenzpunkt nehmen und zwar den unteren, nadelwärts gerichteten Stopfen. Wie hoch die Dosis dann genau ist, ist ja wie bereits gesagt sekundär. Es geht ja nur um die Reproduzierbarkeit.
    Die Zirkelmethode hat natürlich auch ihre Tücken. Man braucht einen Zirkel mit ultrafeinen Spitzen, man muss ihn immer gleich anlegen (Ich lege die Spitze genau in die Mitte der Spritze in der Verlängerung der Nadel, am Rand der Spritze hat man den Endpunkt für den einen Schenkel) Man muss ihn immer entweder waagrecht oder genau senkrecht anlegen, halt einfach immer gleich. Mit einer Einstellung der Schenkel hat man viele Variationsmöglichkeiten im Bereich bis 0,25 IE Unterschied. Zum Beispiel: Einstellung auf 0,5 (feine Punkte auf einem Blatt Papier lassen dich die Dosis später wiederfinden wenn du die Schenkel veränderst)
    Zirkelspitze schließt genau mit dem Stopfen ab: 0,5
    Zirkelspitze in der Mitte des Stopfens (Lupe) :0,4
    Zirkelspitze am Unterrand des Stopfens: 0,3

    Wenn die Dosis um mehr variiert, stellt man den Zirkel dann auf die neue Dosis ein und verfährt genauso.
    Ganz einfach ist es also auch nicht aber für mich persönlich ist es am leichtesten.
     
  8. Meike mit Josey

    Meike mit Josey Abgemeldeter Benutzer

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    Hi!

    Auch wenn wir noch vom Finetuning weit entfernt sind, davor graust es mir auch....... :wink:
    0,25 bekommt man ja noch irgendwie hin, finde ich, aber 0,1er Schritte sind schon echt der Hammer in Sachen Fummeligkeit.

    Generell sehe ich es aber genauso wie Ingrid: es ist wichtig, daß man selber immer nach dem selben System die gleiche Menge aufzieht. Was bei mir eine 0,5 ist, wird immer eine Meike-0,5 sein, wenn jemand anders die 0,5 aufzieht, ist das vielleicht etwas mehr oder weniger.

    Viele Grüße und gute Händchen beim Dosieren!
    Meike
     
  9. helga

    helga Benutzer

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    hi,Ulla...mir gehts ähnlich,das aufziehen wird immer stressiger......gerade hab ich mich mal nach dem stopfen gerichtet ,so wie ich es bei dir gelesen hab<<<<<<<<<<<<.kontrolle:stopfen bei 3,5 dann plus meine 2,1 einheiten=5,6 zum beispiel....gruss helga
     
  10. Ulla und Isolde

    Ulla und Isolde Gesperrter Benutzer

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    Hi Ingrid,

    jetzt muß ich mal ganz doof fragen. Meine Augen lassen auch langsam nach, aber wenn ich jetzt z.B. mit dem Zirkel abmessen würde, müßte ich doch immer noch das Insulin an irgendeinem (herrje!) Stopfen ablesen - oder?

    Habe nämlich festgestellt, dass das um so schwieriger wird, je weniger man spritzen muß. Grad bei unseren Einheiten so um 0,5 herum stell ich da ziemliche Unterschiede fest und bin Tag für Tag unsicherer. Wenn ich mich nach dem Stopfen an der Nadel richte, kriegt Isi grad mal 0,2/0,3. Am oberen Stopfen (von der Nadel entfernt und viel kleiner/deutlicher) sind es 0,5.

    Mal weitergedacht - wonach richtet man sich denn dann, wenn man den Touch oder Minitouch spritzen will? Nicht, dass das bei uns schon in Frage käme, aber bei der Minimenge, die ich jeden Tag aufziehe, kann ich mir kaum vorstellen noch weniger aufzuziehen... :loss::wink:
     
  11. helga

    helga Benutzer

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    hm....dann muss ich mir das mit dem zirkel nochmal zu gemüte führen um das zu verstehen:up:gruss helga
     
  12. Pfefferminze

    Pfefferminze Gesperrter Benutzer

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    Ich habe das auch schon festgestellt und auch schon was dazu geschrieben. Ich glaube, es liegt an dem Gummi, der sich in verschiedene Richtungen leicht umstülpt. Ich finde es immer noch mit dem Zirkel am einfachsten. Solch Adleraugen, dass ich die Menge per Augenmaß vergleichen kann, habe ich leider nicht mehr.Mit dem Zirkel kann man auch bevor man aufzieht abmessen, was man für eine Skalierung hat. Entspricht die eingestellte Länge der Skala, kann man dann auch getrost nach Skala aufziehen
     
  13. Pfefferminze

    Pfefferminze Gesperrter Benutzer

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    Wichtig ist doch nicht, dass die Dosis, die du nun 1,5 oder 1,25 nennst exakt genau 1,5 oder 1,25 entspricht, sondern dass es immer dieselbe Menge ist. Es geht doch hauptsächlich um eine reproduzierbare Dosis.
    Wenn du nun den oberen Stopfen als Maßstab nehmen willst, musst du die Dosis, die du vorher am unteren Stopfen aufgezogen hast als Maßstab nehmen und dann am oberen ablesen. Dann kann es sein, dass die gleiche Menge Insulin zwei verschiedene Namen bekommt, also z.B. 1,0 am unteren Stopfen und 1,25 am oberen.Je nach Spritze kann das was unten 1,0 ist, oben 1,1, 1,2 oder gar 1,3 sein. Wichtig ist einfach nur, dass du immer gleich abliest und die Dosis konstant hältst.
     
  14. helga

    helga Benutzer

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    hi Hildegard...sorry doofe frage :wie weiss ich ob die refernzspritze stimmt?? gruss helga
     
  15. Hildegard

    Hildegard Ehrengast

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    Hallo Helga,

    ich würde aber trotzdem noch eine Referenzspritze benutzen und vergleichen. Oftmals passte es bei mir mit der Stopfenmethode nicht, weiss aber nicht woran es liegt. :loss:
     
  16. helga

    helga Benutzer

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    hi alle:-)also ich werde das auch nun mal so versuchen mit dem oberen stopfen.....ich hab das nun einige male getestet und stelle fest das ich wohl immer zu viel gespritzt habe !!!???weil am unteren kolben ,da wo die nadel ist,komme ich nie auf die eigentliche dosis,die ich spritzen will...hab ich das nun richtig verstanden ?? gruss helga
     
  17. Pfefferminze

    Pfefferminze Gesperrter Benutzer

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    Hallo ,
    die Luftblase in der Ampulle wird ja mit der Zeit immer größer. Wenn sie so groß ist, dass sie mich stört, sauge ich sie ab indem ich die Ampulle umdrehe und erst Luft aufziehe, die Nadel dann rausziehe und die Luft wieder rausdrücke und dann erst das Insulin aufziehe.
     
  18. Ulla und Isolde

    Ulla und Isolde Gesperrter Benutzer

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    Hallo Iris,

    also wenn ich das Insulin aufziehe, ist da manchmal schon eine größere Luftblase drin, die mich dann auch am genauen Dosieren hindert. Drum drück ich erst mal alles wieder rein in die Flasche. Ist da vielleicht ein Unterschied zwischen den Ampullen (die Du benutzt) und der Durchstechflasche (meiner einer)?

    Ich kenn es halt aus der Praxis, dass man die Luft immer erst rausdrückt bevor man spritzt. Das ist bei subkutan sicher nicht so wichtig, wichtig ist es bei intravenösem Spritzen. Da das hier aber ja nicht die Frage ist, denke ich ist die Luft in der Spritze nicht so schlimm, so lange es die Dosis nicht verfälscht.
     
  19. Petra und Schorschi

    Petra und Schorschi Moderator Mitarbeiter

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    Hallo Iris

    Da ich gar keine Luft in der Spritze haben will, spritze ich das aufgezogene Insulin mindestens 1x mit Schmackes zurück in die Ampulle. Das Minibläschen Luft dort drin hat noch nie etwas ausgemacht.
     
  20. Iris H.

    Iris H. Benutzer

    AW: Unterschiedlicher Nullpunkt bei Spritzen

    Hallo ihr Lieben,

    nun muss ich mal dumm nachfragen. Ich bin zwar schlau genug, mir eine Methode "oberer Stopfen" auszudenken, aber.... was drückt ihr denn da immer Insulin/Luft zurück in die Ampulle?

    Also wenn ich das Insulin aufziehe, und da ist dann ein Minibläschen Luft in der Spritze (die halt vor dem Aufziehen in der Nadel war), und wenn ich das dann in die Ampulle drücke, dann hab ich nachher Luftbläschen in der Ampulle, oder?
     

Diese Seite empfehlen