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Alt 07.07.2016, 09:36
VanessaMuc VanessaMuc ist offline
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Standard AW: !Notfall! Diabetes-Neuling Missi sucht neues Zuhause

Oh nein! Bitte gib doch Dein Tier nicht weg, nur weil es krank geworden ist. Gerade jetzt braucht Deine Katze Deine Hilfe und Liebe! Hab echt schön Tränen in den Augen.

Ich weiß seit einigen Wochen, dass mein Kater Diabetes hat. Ich war mit dem Ergebnis völlig überfordert und dachte, dass ich das nie hinbekomme. Aber es stand NIE zur Option ihn wegzugeben, denn das ist feige und völlig egoistisch!
Ich hatte mich davor gefürchtet Spritzen zu verabreichen und erst recht hatte ich Panik vor den Messung des Blutzuckers im Ohr. Ich habe viel geweint und war völlig neben der Rolle...

Ich habe mir jedoch tolle Videos im Internet angesehen und mich überall informiert und ganz ehrlich: nun ist es ein Kinderspiel und absolute Routine - jeder schafft das!!

Zu den Kosten: das Futter ist schon mal nicht teuer, denn Du musst nur darauf achten, dass es kein Getreide, Zucker, Soja und pflanzliche Nebenerzeugnisse enthält - da gibt es im Discounter sogar welches.
Das Insulin kostet so 60-80 €, aber dafür hält es mindestens 3-6 Monate - also auch nicht viel auf die Monate umgerechnet! Die Spritzen kosten 20 € und es sind 100 Stück drin und Du brauchst 2 am Tag, also reicht die Packung fast 2 Monate! Eine Spritze kostet gerade mal 20 Cent!! Über die Lanzetten/Kanülen müssen wir erst gar nicht reden, so billig sind die... 1 Lanzette kostet circa 3 Cent!!
Ich habe mir in der Apotheke ein sehr günstiges Blutzuckermessgerät gekauft (15 €) ONE TOUCH VERIO und 50 Streifen kosten da ca. 24 €. Ich benutze circa 4 streifen am Tag, also halten diese circa 2 Wochen. Ein Streifen kostet als circa 50 Cent, macht 2 € am Tag für die Streifen.

Wir sind jetzt bei CIRCA 3 € am Tag für das Equipment! Dann kommt noch das Futter hinzu, aber das hast Du ja vorher auch gegeben...

Die Ausrede zu teuer zählt nicht!

Ich habe viel Geld ausgegeben für Tierärzte und es hat rein gar nichts gebracht. Dieses Forum hier ist super und die Leute helfen einem besser als so mancher Tierarzt! Den Tierarzt brauchst Du nur für das Blutbild und ggf mal für eine Urinprobe, aber das war's!!

Mit den Zeiten kann man sich auch arrangieren, denn es ist immer möglich einen Weg zu finden alle 12 Stunden zu spritzen... Wir sind hier alle berufstätig und bekommen es hin.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!!

Denk mal drüber nach und vor allem nicht an Dich und den Komfort, sondern an das Tier. Man schafft sich kein Tier an, um es dann wegzugeben wenn es krank wird. Das ist Charaktersache!!

Gruß
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