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Alt 19.02.2008, 14:47
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Kerstin mit Pascal Kerstin mit Pascal ist offline
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Registriert seit: 09.01.2007
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Standard AW: Frank's Romi mit Caninsulin

Hallo Frank und Romi,
herzlich Willkommen hier

Ich habe es nur wenige Wochen (10 glaub ich) mit Can versucht und wir waren nicht erfolgreich. Es ist grundsätzlich möglich, eine Einstellung mit Can hinzubekommen, aber ich würde mich nach meinen bisherigen Erfahrungen wieder für ein Langzeitinsulin entscheiden.
Allerdings ist das zunächst einmal recht unerheblich, denn es müssen ein paar grundsätzliche Sachen beachtet werden - egal bei welchem Insulin:
Wenn du hier ein bisschen in den Blutzucker-Tabellen anderer Foris stöberst, wirst du sehen, dass alle recht viel messen - insbesondere aber vor jeder Spritze. Dieses Hometesten ist kein Spleen von uns Foris, weil wir da Vergnügen dran haben, sondern LEBENSNOTWENDIG für die Katze. Jeder Diabetiker würde sich nicht spritzen ohne zu messen, wie sein BZ derzeit ausschaut - zumindest wäre es ratsam, es so zu machen.
Du solltest - unabhängig davon, was dein TA dazu sagen wird - das Homtesten machen. Besorge dir ein Blutzuckermessegerät und versuche, ein Ritual zu finden, welches dir ermöglicht, jederzeit, wenn du es willst, bei Romi den Blutzucker am Ohr zu messen.
Die Messungen beim TA sind wenig hilfreich, denn es sind nur Momentaufnahmen, die zudem von der üblichen Aufregung der Tiere verzerrt sind.
Wenn man Insulin einsetzt - und es ist schon mal toll, dass du das fü Romi machst , dann muss man das sehr verantwortungsvoll machen, damit es nicht zu einer gefährlichen Unterzuckerung kommt. Die Wirkung einer festgelegten Dosis Insulin kann man nur durch Messen erkennen.

Als zweites solltest du dir Spritzen zulegen, die in IE messen, damit das Gefummel mit den ml auf - mit den U40ern und besser U100er wärst du besser dran, weil es sich damit feiner dosieren lässt.

Zum Vertrauen in TÄ könnte ich eine Menge sagen... ich habe einige Zeit gebraucht, um zu erkennen, dass man sehr kritisch sein muss und viel selbst mitdenken muss, wenn man möchte, dass dem Tier wirklich geholfen wird. Natürlich gibt es auch gute Tierärzte, aber deiner hat dir ml-Spritzen statt Insulinspritzen gegeben und eine viel zu hohe Einstiegsdosis genannt, er hält gelegentliches Prüfen des BZ für ausreichend und stellt auf Nafu um (grundsätzlich sehr löblich), aber reduziert die Dosis nicht - das sind leider alles mehr oder weniger grobe Fehler, was den Umgang mit einer Zuckerkatze angeht.

Ich könnte noch vieles mehr schreiben, aber es steht auch viel in den Basics und ich möchte dich nicht zu sehr verprellen
Ich hoffe sehr, dass dein TA zu der lernfähigen Sorte gehört, das wäre schon mal toll. Und ich wünsche mir, dass du dich auf die Ratschläge hier einlässt und schnell einiges änderst, damit es Romi bald noch besser geht

In welcher Gegend wohnst du eigentlich - es gibt auch immer irgendwo Foris, die vor Ort helfen - das kann sehr hilfreich sein.
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Liebe Grüße von Kerstin + Pascal
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