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Alt 04.07.2013, 14:14
ratuzki ratuzki ist offline
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Standard Geleerezepte

Na dann hier die Rezepte

Man nehme ca. 3 Liter Wasser und ein Suppenhuhn.
Mit einer Geflügelschere etwas zerkleinern, dann löst sich auch das Mark aus den Knochen an den Schnittstellen.
Nun das Huhn im Wasser etwa 3 Stunden auf kleiner Hitze kochen.

Hühnerteile aus dem Sud fischen und wegwerfen.

Nun hat man mehrere Möglichkeiten.

Nummer 1

Den Sud so lange weiter kochen, bis er geliert.
Das kann lange dauern und überlebt das einfrieren nicht.
Mache ich immer dann wenn ich eh Suppe koche für mich.
Dann koche ich erst das Huhn so wie angegeben und lasse dann 2 Kellen in einem extra Topf für Jack ausgelieren.

Nummer 2

Den entstanden Sud mit 6 Blatt Gelantine andicken und in Eiswürfelbehältern einfrieren.
Das wird leider auch beim auftauen manchmal wieder dickflüssig.

Nummer 3

Man sammelt kleine Marmeladengläser, Senfgläser ect. die einen Twist-off Verschluß haben.
Diese sehr gut spülen.
Die Gläser in heißes Wasser stellen, so das kein Wasser hinein laufen kann.
Nun den Sud richtig aufkochen, einen halben Eßlöffel Salz und solange weiter kochen bis er anfängt dicker zu werden.
Das Ganze noch heiß in die Gläser füllen, Deckel drauf und in 100 Grad heißem Wasser 50 Minuten köcheln(sterilisieren).
Häls sich so ca. 6 Monate

Nummer 5

Ganz ohne Huhn, dafür vielleicht nicht jedermanns Sache bei der Zubereitung.

3/4 kg Rindfleisch(kann das billigste sein das ihr findet),sowie 4 kleingeschlagene Kalbsfüße stellt man mit 2 Liter kaltem Wasser aufs Feuer, gibt etwas Salz dazu und läßt es langsam 4 Stunden kochen.
Dann seiht man die Brühe ab und läßt sie erkalten.
Wenn das Gelee fest genug ist, nimmt man das Fett herunter, füllt es in Gläser und sterilisiert noch 50 Minuten bei 100 Grad.
Hält ebenfalls ca. 6 Monate.

Sollte bei Methode 4 und 5 viel Fett mit drin sein, dann den Sud vor dem eindicken erkalten lassen, daß Fett abschöpfen und das Ganze wieder erwärmen bis es die richtige Konsistenz hat.
Wenn man den Sud, bevor man ihn abfüllt durch ein Tuch gibt wird das Gelee klarer, aber meine Katzen hat es nie gestört, daß ihr Gelee trüb ist.






Hühner-Gelee

wird gerne zur Unterstützung bei Futterumstellung genommen und zur Flüssigkeitsaufnahme.


Zutaten:


1 ganzes Suppenhuhn (wenn möglich mit Füßen und Kopf)


1 Esslöffel Meersalz


1 Esslöffel Obstessig


Zubereitung:


Das Suppenhuhn in kleine Teile schneiden und hacken, in einem Topf legen und mit Wasser bedecken, 1/2 Std. stehen lassen.


Dann aufkochen, aufwallen lassen, Temperatur zurückdrehen und den entstandenen Schaum abschöpfen.


Das ganze weitere 8-12 Stunden (!) schwach sieden lassen (so, dass es gerade nicht sichtbar kocht), gelegentlich Wasser nachfüllen, dass das Fleisch bedeckt bleibt.


Am Ende der Siedezeit Fleisch und Knochen entfernen, sie sind nichts mehr wert - abkühlen lassen.


Wenn die Suppe abgekühlt ist entsteht ein wunderbares, schnittfestes Gelee.


Es kann in kleinen Portionen eingefroren und bei Bedarf aufgetaut werden.


Das Gelee bringt zusätzliches Wasser in den Organismus, wenn Ihre Katze schlecht trinkt.



Hühnerbrühe


ich habe immer Hühnerbrühe vorrätig für die Katzen und als Suppengrundlage. Dazu nehme ich nur die übrigen Knochen von den "Katzenhühnern" mit etwas Restfleisch dran, die Haut, die ich nie ganz verwende samt dem Fett darunter. Das Fleisch einens ganzen Schenkel oder Huhns bekommen die Katzen besser roh. Es kann auch ruhig ein Putenschenkelnochen dabei sein.
Dazu kommt eine dicke Möhre, etwas Selleriekraut und glatte Petersilie und ruhig eine kleine Brise Meer-oder Himalayasalz. Alles in den Schnellkochtopf mit Wasser bedecken und eine halbe Stunde köcheln lassen. Im normalen Topf würde ich es wohl ne Stunde vor sich hin simmernlassen.

Alles durch ein Sieb in eine Schüssel geben und erkalten lassen. Wenn das Fett fest ist, abheben und weg damit. Das Fleisch, das die Katzen dazubekommen ist fett genug. Katzen mögen zwar Fett, aber wie auch uns, tut es ihnen im Übermaß nicht gut. In der Natur jagen sie Wildtiere, die sind nicht fett.

Durch die Knochencollagen in der brühe habt ihr dann ein wohlschmeckendes Gelee. Damit kann ich den Tütenohren auch mal eine Fleischsorte unterjubeln, auf die sie nicht so scharf sind.


So viel Spaß beim zubereiten!
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Liebe Grüße von Inge jetzt ohne Benny

Benny 19 Jahre alt geworden EKH
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