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Alt 19.11.2016, 13:40
JoyHeine JoyHeine ist offline
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Standard Julia mit Peggy-Sue - Vorstellung

1. Name, Alter der Katze?
-> Peggy-Sue, 11 Jahre alt

2. Geschlecht der Katze, kastriert oder nicht?
-> weiblich, vor etwa einem Jahr kastriert

3. Datum der Diabetes-Diagnose?
-> vermutlich vor zwei Jahren, ich weiss es seit einem Monat

4. Gewicht der Katze im Moment? Was ist das Idealgewicht der Katze? (Wenn das Idealgewicht nicht bekannt ist: ist die Katze im Moment übergewichtig, abgemagert oder normalgewichtig?)
-> stark untergewichtig, 2.2 kilo

5. Bekam die Katze vor ihrer Diagnose Cortison? Wenn ja, wann?
-> unbekannt

6. Beschreibe alle weiteren Erkrankungen der Katze.
die Nieren sind bereits angeschlagen (Harnstoff 17.1 mmol/l, Stand 08.10.16) aber Kreatinin liegt im Normalbereich
->

7. Beschreibe die Medikamente, Naturheilmittel, Nahrungsergänzungsmittel die die Katze momentan erhält.
-> keine

8. Was für Futter-Sorten frisst die Katze? (Nassfutter und/oder Trockenfutter bitte inklusive Markennamen)
-> Nassfutter (CatzFinefood) plus Selbstgekochtes und supplementiert mit Felini Complete

9. Misst du regelmässig nach Ketonen? Wenn ja, wie oft misst du? Mißt du im Urin oder im Blut?
-> Urinstreifen combur 9 zeigen Normalwert bei den Ketonen. Beim Tierarzt wurden keine gemessen (mir war zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, dass das wichtig ist, sonst hätte ich darauf bestanden)

10. Hatte deine Katze schon mal erhöhte Ketone? Oder sogar eine diabetische Ketoazidose (DKA)? Wenn ja, bitte beschreiben.
-> Letzte Ketonmessung war am 03.02.2016 und diese war negativ. Mehr ist nicht bekannt.

11. Generelle Infos zu den Insulin-Sorten die die Katze bis jetzt erhalten hat.
Caninsulin wahrscheinlich unregelmässig und ohne Hometesting für etwa ein dreiviertel Jahr - genaue Angaben unbekannt. Keine Insulingabe mehr seit etwa Januar 2016.


12. Bitte schreibe im Detail die Insulin-Dosen und Blutzuckerwerte der letzten 2 Wochen auf, wenn diese vorhanden sind. (Link zu eigener Tabelle ist auch okay)

keine


13. Welches Modell von Glucometer benutzt du?

Contour next One von Bayer

14. Welche Sorte Insulin-Spritzen benutzt du?

keine

15. Wie hoch war der letzte Fruktosamin-Wert? (inklusive Referenz des Labors)

477 mikromol/L (Ref. 200 - 340)

16. Wie hoch war der letzte Schilddrüsen-Wert bzw. T4/Gesamtthyroxin? (inklusive Referenz des Labors)

7.8 nmol/L (Ref. 11 - 49)

17. Ergebnisse von der aktuellen Blutuntersuchung ("großes Blutbild" und "klinische Chemie"). Diese kannst du dir direkt beim Tierarzt kopieren oder auch zufaxen lassen. Hier sollten alle Ergebnisse aufgeschrieben werden plus die Referenz des Labors. Es ist auch wichtig zu wissen, ob die Katze bei der Blutabnahme nüchtern war.

Katze war nicht nüchtern. Stand Oktober 2016

Klinische Chemie
Calcium - 2.5 mmol/L (Ref. 2.4 - 3.0)
Kalium - 3.5
mmol/L (Ref. 3.0 - 4.8)
Phosphor - 1.6
mmol/L (Ref. 0.9 - 1.8)
Alkalische Phosphatase - 95 U/L (Ref. 90)
GPT (ALAT) - 77 U/L (Ref. 0 - 98)
Harnstoff - 17.1 mmol/L (Ref 2.5 - 12.6)
Kreatinin -
96 mikromol/L (Ref. 0 - 165)
Protein gesamt - 83 g/L (Ref. 64 - 80)
Albumin 29.9 g/L (Ref. 26. - 40)
Glucose - 20.0 mmol/L (entspricht 360 mg/dl) (Ref. 4 - 9)
Fructosamin - 477 mikromol/L (Ref 200 - 340)

Probe leicht lipaemisch,
T4 - 7.8 nmol/L

18. Alle weiteren zusätzlichen Infos, die hilfreich sein könnten.

Ich habe die Katze vor einem Monat vom alten Besitzer adoptiert. Kennengelernt hatte ich sie etwa vor zwei Monaten. Zu dem Zeitpunkt war sie schon sehr abgemagert, das Fell völlig verfilzt mit Entzündungen auf der Haut und sie war sehr geschwächt, konnte nirgendwo hoch springen. Zudem hat sie sehr viel getrunken und hatte grossen Hunger. Sie war mir zugelaufen und es dauerte etwa eine Woche bis wir herausfanden wo sie hingehört. In der Zeit waren wir auch beim Tierarzt. Unter dem Aspekt, dass wir dachten die Katze währe entlaufen und streunert schon lange herum, dachten alle, dass es ihr einfach deshalb so schlecht ging. Wir fingen an sie zu füttern und sie setzte auch Gewicht zu.
Dann fand ich den Besitzer, der mit sagte die Katze sei nicht entlaufen, sondern sie hätte Diabetes. Eine Insulin Behandlung hätte aber nichts gebracht - er hat Anfang des Jahres aufgehört und jetzt soll sie einfach noch einen schönen Lebensabend haben.
Dann fing ich an zu recherchieren. Unter anderem auch viel in diesem Forum. Und gewann den Eindruck das man der Katze sehr wohl noch helfen kann. Es war schwierig den Besitzer wieder zu kontaktieren. Ich war schon drauf und dran den Tierschutz zu rufen. Dann meldete er sich plötzlich doch wieder und fragte ob wir die Katze übernehmen würden, da ihm das alles zuviel sei und er auch sieht, seit dem sie öffter bei uns ist, dass es ihr besser geht.
Das sah ich auch. Sie nahm zu, wurde wesentliche agiler und fing wieder an zu klettern und schmusen. Sie bekam wieder einen normalen Gang und trank und pinkelte viel weniger. Also bildete ich mir ein, das eventuell eine reine Futterumstellung und vor allem Zuwendung und Liebe, sie eventuell in Remission bringen könnte.
Eigentlich wollte ich keine Haustiere, aber nun hatte ich sie auch schon so ins Herz geschlossen. Die Alternative währe der ursprünglichen Besitzer gewesen. Also hab ich sie komplett bei mir aufgenommen.

Nun einen Monat später ist die Euphorie verflogen und ich bin nur noch verzweifelt und am weinen. Erst ging es ihr wiegesagt wesentlich besser. Wir liessen sie auch scheren und die Tierärztin war ganz begeistert von ihrem neuen Zustand. Auf meinen Wunsch hin, liessen wir trotzdem ein Blutbild machen, mit den oben genannten Werten als Ergebnis.
Ich wollte sie komplett auf Barf umstellen, aber die Tierärztin hat mich ermahnt, dass das bei ihren schlechten Werten, ein Profi machen muss. Also eine Barf-Ernährungsberatung von der Uni Zürich. Ausserdem sollte ich das Fleisch bitte immer kochen, weil die Roh-Fütterung für sie viel zu belastend währe.
Bei dem Ernährungsinstitut sagte man mir, um die Kosten so gering wie möglich zu halten (Einstiegspreis 250CHF) müsste ich so viele Informationen wie möglich über die Katze liefern. Die Tierärztin meinte zu dem, dass es der Katze ja schon viel besser gehen würde, trotzdem empfielt sie natürlich eine Insulin-Therapie.

Also entschloss ich erstmal selber den Blutzucker zu messen, um zu sehen, ob ihre Werte besser werden und um ein Tagesprofil zu erstellen. Für die Ernährungsberatung und für eine Insulin Behandlung. Nach etwas zwei Wochen hatte ich endlich ein Gerät zu einem annehmbaren Preis ergattert (ja in der Schweiz sind die nicht umsonst und aus Deutschland werden sie nicht hier her importiert).

Seit dem versuche ich verzweifelt, der Mietz einen Bluttropfen abzuringen. Ich habe schon alle Tipps beherzigt, die hier im Forum stehen, aber ich bekomme einfach kein Blut. Ich habe sie sogar schon versucht an anderen Stellen zu stechen, da sie ja gerade geschoren ist, aber keine Chance.

Um zu schauen ob sie weiter zunimmt, setzte ich sie vor einer Woche wieder auf die Waage und musste feststellen, dass sie wieder alles abgenommen hat. Heute wiegt sie noch mal 200 gramm weniger. Ansonsten lässt sie sich nichts anmerken.

Ich also verzweifelt bei der Tierärztin angerufen, was schließlich in einem Streit geendet ist. Sie ist der Meinung, ein human Blutzuckermessgerät ist nicht geeignet für Katzen. Ich bräuchte ein spezielles für Tiere. Außerdem wird das Tagesprofil sowieso in der Praxis erstellt. Dort wird sie auch auf Insulin eingestellt und auf Diät-Futter. Natürlich Trockenfutter... Dann soll ich eine Woche später wieder kommen und dann würde wieder ein Tagesprofil erstellt werden. Nach kKosten habe ich erst gar nicht gefragt...
Da habe ich sie daran erinnert, dass ich doch barfen wollte. Dann meinte sie, sei die Insulin Einstellung, noch viel schwieriger, und das müsste dann in der Tierklinik gemacht werden.
Das was sie sagt, widerspricht allem, was ich hier im Forum und sonst wo gelesen habe. Zudem kommt, dass der Vorbesitzer sie ja in dieser Klinik behandeln lassen hat. Ich würde also alles genauso machen wie der Vorbesitzer. Er hatte das Insulin dann abgesetzt, weil sich ihre Werte nicht verändert haben (und sicherlich auch aus finanziellen und bequemlichkeits Gründen).

Ich wäre schon bereit Geld und Zeit in die Hand zu nehmen um ihr zu helfen - aber mit dem "Masterplan" der Tierärztin bedeutet es nur mehr Stress und wieviel ihr geholfen wird ist fragwürdig. Das dort etwas anderes verschrieben wird als Caninsulin wage ich auch zu bezweifeln, wenn die sich schon beim Blutmessgerät so anstellen.

Mir ist völlig klar, dass mein Verhalten ein Lauf gegen die Zeit ist.
Ich bitte dennoch von Vorwürfen gegen mich abzusehen. Ich wollte nur helfen und bin wirklich emotional schon sehr am Boden.
Ich habe mich hier angemeldet, weil ich Hilfe in der Zentralschweiz suche. Eventuell wohnt jemand in meiner Nähe und kann mir beim Blutzucker messen helfen. Eventuell hat jemand auch einen Tipp für einen offenen Tierarzt in der Region. Ich wohne im Kanton Zug.

Vielen Dank





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