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  #11  
Alt 26.03.2009, 22:33
Benutzerbild von Petra und Schorschi
Petra und Schorschi Petra und Schorschi ist offline
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Standard AW: Schorschis Blutwerte

Hallo Barbara!

Für die TÄ ist die Diagnose eindeutig.
Am Montag wird ja noch mal Blut abgenommen...

Toll, dass Zorro schon so lange mit der Diagnose lebt. Ich drücke die Daumen, dass es ihm noch lange gut geht.

Vielleicht stabilisiert sich Schorschi nach der Infusionstherapie..
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Liebe Grüße
Petra mit Schorschi im Herzen

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  #12  
Alt 27.03.2009, 12:59
Benutzerbild von Kirsten
Kirsten Kirsten ist offline
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Standard AW: Schorschis Blutwerte

Hallo Petra,

tut mir leid, ich kann dir Vorgehensweise deiner Tieraerztin ueberhaupt nicht nachvollziehen .

Basierend auf einem einzige Mal gemessenem erhoehten Kreatininwert plus erhoehtem Harnstoff (mehr war es doch nicht, oder?) so vorzugehen halte ich fuer falsch.

Ich zitiere mal von Tanja's CNI Informations-Zentrum:
Die stabile Katze

[...]

Wie auch immer das Stadium ist – wenn sich Ihre Katze nicht in einer Krise befindet und nicht ausgetrocknet ist, dann ist es höchst unwahrscheinlich, dass Ihre Katze an einen intravenösen Tropf muss. Ich habe in der letzten Zeit von einigen Tierärzten gehört, die Katzen mit einem Kreatininwert von 300 (USA:3) oder niedriger, die sich nicht in einer Krise befinden, an einen intravenösen Tropf hängen. Das erscheint mir als absolut zuviel des Guten. Die Chancen stehen gut, dass die meisten dieser Katzen noch nicht einmal subkutane Infusionen benötigen, geschweige denn intravenöse. Hinzu kommt, dass es erheblich günstiger für Sie ist und sehr viel weniger stressig für Ihre Katze, wenn Sie intravenöse Infusionen vermeiden können.
Es fehlt die weitere Diagnostik, die ich unten schon erwaehnt habe. Diese weitere Diagnostik ist wirklich sehr wichtig (eine ausfuehrliche Untersuchung des Urins, Blutdruckmessung, usw).

Es gibt doch ueberhaupt keine Anzeichen, dass Schorschi ausgetrocknet ist, oder ? Es ist doch nichts von Austrocknung in den Blutwerten zu erkennen, und Symptome zeigen bzw. mehr Trinken/Urin absetzten tut er doch auch nicht?

Und von dem Nierenfutter wuerde ich auch erstmal abraten, bevor ihr die richtige Diagnostik gemacht habt.

Mir erscheint, dass es sich lohnen wuerde eine 2. Meinung einzuholen.
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Liebe Grüße
Kirsten mit Tilly im Herzen
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  #13  
Alt 27.03.2009, 13:19
Benutzerbild von Pia mit Schnäuzel
Pia mit Schnäuzel Pia mit Schnäuzel ist offline
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Standard AW: Schorschis Blutwerte

Hallo Petra,

ich kann Kirsten hier heftig zustimmen. Ich habe auch ein CNIchen (der Schnäuzel, diagnostiziert vor fast 2 Jahren) und bin mit ihm bei einer Internistin in Behandlung.

Sie macht es genau wie von Kirsten beschrieben wurde. Zur Nierendiagnostik gehört wirklich mehr als nur die 2 Werte Harnstoff und Kreatinin zu bestimmen.
Die Internistin ist auch gegen eine "wahllose" Infusionstherapie. Der Schnäuzel ist zwar ganz leicht dehydriert gewesen beim ersten Mal, aber das hat sich alleine durch zusätzliches Wasser in jedes Futter (3 Esslöffel x 4 Mahlzeiten) wieder ausgeglichen.

Ich habe dann für mich entschieden, dass ich keine Nierendiät füttern werde, da sie erstens sowieso umstritten ist und ich wirklich nicht wieder anfangen wollte, meine Katze mit sinnlosen Kohlenhydraten zu füttern.
Ich füttere hochwertige Nassfuttersorten und er bekommt Phosphatbinder, weil der Phosphatwert im oberen Bereich war. Das wird aber alles regelmäßig überwacht.

Er ist seit diesen 2 Jahren stabil und ich weiss, dass wenn es schlechter werden wird, gibt es noch Dinge, die ich machen kann wie z.B. Infusionen, ACE-Hemmer etc.. Ich wollte nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schiessen, denn was macht man dann, wenn es schlechter wird und man schon sein ganzes Pulver verschossen hat?

Ich würde wirklich auch eine 2. Meinung einholen und mich dann in Ruhe in die Materie einarbeiten und dann erst entscheiden und diese konsequent durchziehen. Die Meinungen gehen auseinander was z.B. Infusionen und auch Nierenfutter betrifft, aber die richtige Diagnostik ist erstmal das wichtigste. Ich war am Anfang auch ziemlich durch den Wind und wollte am liebsten alles auf einmal machen, nachdem ich mich informiert und ein paar Dinge entschieden hatte, war ich dann viel ruhiger. Man kann diese Krankheit nicht heilen, aber man kann viel tun um den Verlauf zu verzögern.

Liebe Grüße, Pia
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  #14  
Alt 27.03.2009, 13:33
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Petra und Schorschi Petra und Schorschi ist offline
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Standard AW: Schorschis Blutwerte

Danke Kirsten!

Ich kenne diesen Beitrag, aber wenn dann eine Tierärztin doziert und erklärt, dann denke ich: Ich bin doch nur Laie und sie die Fachfrau. Das Thema ist für mich so neu, ich hab dm nichts entgegen zu setzen.

Ich hab auch schon Kontakt mit meiner alten Tierärztin aufgenommen und warte auf den Rückruf. Ich möchte hören, wie sie vorgehen würde.

Mein Mann und ich sind uns schon ziemlich sicher, dass wir Schorschi weitere Infusionen ersparen werden. Wenn es ihm schlecht geht, sehen wir weiter.
Trotzdem bleibt ein Rest Angst, das Falsche zu tun....
Die TÄ begründete die Infusion mit "Niere spülen und damit den Wert senken". Schließlich sei der Wert in kurzer Zeit sehr angestiegen und müsse auf jeden Fall derart behandelt werden.Es sei sehr ernst!

Natürlich will auch sie nicht auf Teufel komm raus therapieren: wenn Sch. das Futter nicht frisst oder der BZ droht zu entgleisen, dann bekommt er wieder normales Futter.
Oder wenn er bis Dienstag (!) nicht auf die Therapie angesprochen hat, muss man anders weitersehen.

Mir schwirrt jetzt noch der Kopf, ich habe auch während des Gesprächs geheult, vielleicht ist da einiges an mir vorbei gegangen

In der Nierengruppe habe ich schon geschrieben, aber denen fehlen Werte für die Beurteilung - es gibt aber nicht mehr. Wahrscheinlich können die mir nun schlecht etwas raten.

Bitte helft ihr mir!
Was würdet ihr tun, wenn es euer Kater wäre?
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  #15  
Alt 27.03.2009, 14:26
Benutzerbild von Pia mit Schnäuzel
Pia mit Schnäuzel Pia mit Schnäuzel ist offline
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Standard AW: Schorschis Blutwerte

Hallo Petra,

ich kenne dieses Schock nach der Diagnose-Gefühl gut, es ist wie beim Diabetes gewesen. Bei mir war es nur so, dass der TA die Werte heruntergespielt hat. Ich habe aber angefangen mich durchzulesen im Internet und wurde immer panischer, aber es hat eine Weile gedauert bis ich (endlich) zur Internistin gegangen bin.

Ich würde jetzt machen:

Mir einen kompetenten TA suchen und dort
1.) Vollständige Nierendiagnositk: Blutwerte (auch Phosphatwerte etc.) Urinuntersuchung, d.h. spez. Gewicht / UPC; Blutdruckmessung und ggfs. US der Niere (bzw. mir das alte US Bild aushändigen lassen).

2.) Mit dem TA alles besprechen, mir die verschiedenen Möglichkeiten erklären lasen und dann für einen Weg entscheiden.

Petra, Du brauchst nicht panisch sein, aber informiere Dich gründlich handle dann bedacht.

Liebe Grüße, Pia
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  #16  
Alt 27.03.2009, 14:28
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Ingrid & Pummel Ingrid & Pummel ist offline
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Standard AW: Schorschis Blutwerte

Hallo Petra,

zu der Diagnose CNI kann ich dir leider Keinen Beitrag zusteuern, aber ich kann mich gut in deine momentane Situation und Hilflosigkeit hineinversetzten. Mir ging es mit den Zähnen und der Insulinumstellung ähnlich.
Ich wusste auch nicht was ich machen sollte und wenn ich mich zu etwas entschlossen habe, ob es die richtige Emtscheidung für meine Fellnase sein würde. Also habe ich bezügl. der Insulinumstellung mich hier im Forum informiert und letztendlich nach meinem Bauchgefühl entschieden (gegen den Rat der TÄ´in).

Mit der Zahn-OP hatte ich mir auch den Rat eines anderen Tieraztes eingeholt der damit Erfahrung hat. (meine Tierärztin macht diese OP nicht, wg. zu großem Risiko, dass er nicht wieder aus der Narkose kommt, denn sie gibt auch ihre Schwächen zu) Auch hier vertaue ich den Erfahrungen hier aus dem Forum und auf meinem Bauchgefühl.

Das mit dem Futter, kann ja auch nur bezügl. der Diabetes berichten. Aber ich würde wenn Pummel es mit den Nieren bekommen würde, einen Internisten aufsuchen und um Rat fragen und bis dahin ausprobieren.
Denn Pummel hatte werder das teure Diätfutter vom TA und wie sich jetzt rausgestellt hat, auch d.Kattovit Diätfutter nicht gut getan, nun probiere ich auch noch aus.

Du hast geschrieben, deine Tierärztin ist die "Fachfrau", hat sie sich denn Fortbildungen in Internistischen Bereich oder ist sie "nur" allgem. Tierärztin?
Wenn meine TÄ sich nicht genug auskennt oder etwas nicht machen möchte gibt sie es auch offen zu.

Petra, Kopf hoch. Auch wenn ich dir vielleicht nicht großartig helfen kann, aber ich drücke euch beide Daumen und Pummel alle 4 Pfötchen.
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Ingrid mit ihrem "geliebten Pummel" für immer im Herzen und leider nun auch Findel-Kätzchen "Krümel" im Herzen

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  #17  
Alt 27.03.2009, 14:35
AbyCharly AbyCharly ist offline
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Standard AW: Schorschis Blutwerte

Hallo Petra,

habe erst deinen Beitrag über Schorschis ev. CNI bei der Insulineinstellung entdeckt bevor ichs hier gesehen haben.

Denke das ist eine gute Idee erst mal noch zu deiner früheren Ärztin zu gehen. Du warst doch sehr lange bei ihr, und "nur" weil sie sich mit Diabetes nicht auskennt, heisst das noch lange nicht, dass das bei Nieren auch so sein muss. Oder andersrum die neue TÄ sich bei Nieren genauso gut wie bei Diabetes auskennt.

Hat er denn die Infusionen in die Vene bekommen?
Yasir bekommt sie "nur" unter die Haut, so wie man das Insulin spritzt. Es macht ihm nichts aus, er steht ganz geduldig hin und lässt sich die Infusion geben. Wir haben nicht den Eindruck dass es ihm was ausmacht oder er gar gequält wird.

Wenn ich die Argumente der anderen Foris hier lese die auch CNI-Katzen zuhause haben, dann vermute ich auch dass es um Schorschi nicht all zu ernst bestellt ist und es nicht nötig ist etwas zu überstürzen.

Wie gesagt, die Ernährung hab ich bei Yasir nicht umgestellt (Bauchgefühl), habe das Mittel das über das Futter gehören würde ausprobiert, aber da er das überhaupt nicht mag, lasse ich das auch weg. Die Ärztin meint, es ist viel wichtiger dass er überhaupt frisst!
Er bekommt jeden Tag seine Tabletten 1/4 Norvasc und 1/2 Fortekor (ACE-Hemmer) und wie gesagt 14 tägig eine Infusion. Es geht ihm soweit gut und er frisst sehr gut. Wir haben ja sogar die Kriese über Weihnachten überstanden.

Denke ich würde wenn ich du wäre, noch zur anderen Ärztin gehen und ihre Meinung einholen. Und vorallem nichts überstürzen und nicht verrückt machen (leicht gesagt).

Drück dich ganz feste!

Liebe Grüsse
Kerstin mit Charly und Yasir
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Liebe Grüsse
Kerstin + Charly

Charly´s_Vorstellung

Charly´s_BZ-Werte
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  #18  
Alt 27.03.2009, 14:42
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Petra und Schorschi Petra und Schorschi ist offline
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Standard AW: Schorschis Blutwerte

Danke Ihr Lieben!

Ich habe um 12:30h die Infusionsgabe stoppen lassen und hole ihn gleich ab.
Natürlich war die TÄ total genervt. Ich würde Schorschi schaden und bei jedem anderen würde sie nun heftig insistieren, aber bei mir habe das keinen Sinn. Überhaupt habe sie bei mir immer das Gefühl gehabt, sie müsse die Therapie vor mir rechtfertigen und beweisen, dass es richtig so ist. Sie habe auch Kunden, die sich viel in Foren bewegen, aber da wäre das nicht so wie bei mir.
Und ich solle mir besser eine neue Tierärztin suchen. Oooho.
Das hätte ich im Übrigen sowieso getan, die Chemie zwischen uns hat überhaupt nicht gestimmt. Naja.
Meine "alte " TÄ habe ich noch nicht gesprochen.
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Liebe Grüße
Petra mit Schorschi im Herzen

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  #19  
Alt 27.03.2009, 15:04
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Ingrid & Pummel Ingrid & Pummel ist offline
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Standard AW: Schorschis Blutwerte

Oha Petra,

ich denke denn war das deine richtige Entscheidung.
Auseinandersetzung zw. Frauchen & Tierarzt, dass kann nicht im Sinne des Tieres sein. DAS GEHT GAR NICHT.

Es muss ein Zusammen-/ und Miteinanderarbeiten zw. TA & Tierhalter sein, zumindestens habe ich bei unserer TÄ immer das Gefühl. Auch wenn wir mal Kritik od. Mistrauen gegen 1 Medikament o.ä. vorgebracht hatten. Dann hat sie gesagt, "sie müssen damit leben können" (im positiven Sinne gemeint) und dann haben wir gemeinsam nach Alternativen gesucht. Und nicht "So ist das und so muss das gemacht werden".

Ich denke da hast du das Richtige für Schorschi getan. Du must Vertrauen (Bauchgefühl!) zum TA haben, dann hast du auch ein gutes Gefühl deine Fellnase dort behandeln zu lassen!

Und bzügl. Infusion, sollte es mal wieder anstehen, frag ob sie s.c. gelegt wird und lass es dir dann für zuhause zeigen es. Ich würde alles was ich allein machen kann zuhause machen.Wenn du unsicher bist, IMMER NOCHMAL NACHFRAGEN!
Zuhause ist es ist natürlich wesentlich stressfreier für dich & dein Schorschi und besser auch für den BZ.

Viel Erfolg bei dem neuen/ oder der alten TÄ.

Drück euch ganz dolle
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  #20  
Alt 27.03.2009, 15:15
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Maus Maus Maus Maus ist offline
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Standard AW: Schorschis Blutwerte

Hallo Petra!

Zitat:
Zitat von Petra und Schorschi Beitrag anzeigen
... aber wenn dann eine Tierärztin doziert und erklärt, dann denke ich: Ich bin doch nur Laie und sie die Fachfrau. Das Thema ist für mich so neu, ich hab dm nichts entgegen zu setzen.
Ich denke bis zur Diagnose Diabetes haben wir alle gelaubt "nur" die Laien zu sein. Inzwischen sehe ich das etwas anders.
Petra, Du hast es geschafft Dir einen Überblick über das Thema Diabetes zu verschaffen, Du wirst es also auch schaffen, Dich in das Thema CNI einzulesen und dann kannst Du den Ärtzen auch etwas entgegen setzen. So wirst Du außerdem auch ganz schnell ein Gespür dafür bekommen, welcher TA sich auskennt und welcher nicht.


Zitat:
Zitat von Petra und Schorschi Beitrag anzeigen
Ich hab auch schon Kontakt mit meiner alten Tierärztin aufgenommen und warte auf den Rückruf. Ich möchte hören, wie sie vorgehen würde.
Das ist schon mal eine gute Idee. Gibt es Bei Euch in der Gegend eine/n Internisten/in? Ich denke das wäre bei Schorschi´s Sympthomatik ratsam.

Und dann sind wir auch gleich bei Deiner Frage:

Zitat:
Zitat von Petra und Schorschi Beitrag anzeigen
Was würdet ihr tun, wenn es euer Kater wäre?
Genau das würde ich tun Petra: mir selber einen hervorragenden Überblick verschaffen, mir einen entsprechenden TA suchen und dann selber entscheiden. Du hast die Verantwortung für Deinen Schorschi und ich denke das beim Thema Niere die Meinungen wahrscheinlich genauso auseinander gehen wie beim Thema Diabetes.
Ich würde nichts überstürzen. Nehme Dir die Zeit, Dich zu informieren. Bis jetzt bin ich gut damit gefahren. - Hätte ich beispielsweise damals, als wir die Diagnose Diabetes bekamen, in der ersten Panik auf unseren 1. TA gehört, dann hätte ich Casimir 10 IE Caninsulin gespritzt, ohne hometesting...

Zitat:
Zitat von Petra und Schorschi Beitrag anzeigen
Trotzdem bleibt ein Rest Angst, das Falsche zu tun....
Ich denke das ist oftmals so, Petra, zumindest zu Anfang. Aber wenn Du mehr Infos hast wirst Du Dich immer sicherer im Umgang mit der Krankheit fühlen und dann wirst Du auch wissen, was richtig ist und was falsch. Das war und ist doch beim Diabetes auch so. Und das hast Du doch auch super gelöst.


Zitat:
Zitat von Petra und Schorschi Beitrag anzeigen
Mir schwirrt jetzt noch der Kopf, ich habe auch während des Gesprächs geheult, vielleicht ist da einiges an mir vorbei gegangen
Wichtig ist, jetzt die Ruhe zu bewahren. (Ja ich weiss, das ist leichter gesagt als getan...) Es ist gaz normal, dass Dir der Kopf schwirrt und Du einiges vergessen hast, aber auch das wird sich legen, wenn Du erst mal mehr weißt.

Petra, halt´den Kopf hoch! Du brauchst jetzt Deinen gesunden Menschenverstand (so nenne ich das immer und ich konnte mich bis jetzt immer darauf verlassen...) und dann wirst Du dieses viele Neue, was jetzt auf Dich zu kommt, bestimmt bald genauso souverän handeln wie den Diabetes.


LG
Claudia

PS: Habe gerade Dein neues posting gelesen. Du bist sehr mutig Petra und ich denke, es war eine sehr gute Enscheidung!
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Vorstellung Casimir

Diagnose Diabetes am 26.07.08
Caninsulin vom 08.08.08 bis 15.09.08
Lantus vom 16.09.08 bis 07.11.08
Honeymoon seit 22.11.08


Aktuelle BZ Werte Casimir

Geändert von Maus Maus (27.03.2009 um 15:20 Uhr).
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