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  #1  
Alt 20.07.2010, 19:51
Benutzerbild von ketoniker
ketoniker ketoniker ist offline
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Registriert seit: 28.04.2006
Ort: Saarland
Beiträge: 380
Standard Tumor im Bauch

Hallo zusammen,
viele von euch werden mich nicht kennen, weil ich schon lange nicht mehr hier im Forum war.
Vorne weg, meinem Diabetiker Digger geht es gut, und im August werden es schon unglaubliche 5 Jahre, was ich nie zu hoffen gewagt hätte.
Aber jetzt zu meinem Grund, warum ich mich bei euch melde und um Hilfe bitte.
Mein Bronx hat einen Tumor im Bauch.
Zur Vorgeschicht, er hatte meist einmal im Jahr so eine Tour mit Erbrechen und Durchfall, wir sind zumTierarzt, er bekam seine Spritze und es war gut, weiss jetzt aber nicht mehr genau wie das Medikament heisst.
Seit letzten Sommer hat sich dies in soweit verschlimmert, dass diese Erscheinungen sich ca. auf eine Zeitspanne von 6 Monaten verkürzt hatte, was wir aber auch damit in Zusammenhang gebracht hatten, dass wir letzten Sommer umgezogen sind, was sehr stressig war und Bronx auch sehr sehr lange gebraucht hat sich einzuleben.
Anfang Juni waren wir dann wieder deshalb beim TA, es gab seine Spritze und die half aber dieses Mal nicht so gut und vor allem nicht sehr lange.
Gestern war ich dann wieder mit ihm zum TA und er hat ein Röntgenbikld gemacht. Auf diesem Bild hat er dann gesehen, dass in der Nähe des Magens etwas ist was da nicht hingehört, und wenn ich es nicht ganz falsch verstanden habe, eine Darmschlinge schon dort mitverwachsen ist.
er hat gesagt, dass diese Veränderung nicht zu tasten gewesen ist, weil sie zu weit oben liegt. ausserdem hat er gesagt, er würde ihn nicht mehr operieren lassen, weil er schon so alt sei ( 13 ), es ein Medikament gibt, dass es verzögern würde und es sehr langsam wachsen würde. Er nimmt an, dass es Darmkrebs ist, oder von einem Lymphknoten ausgeht.
Er hat ihm dann diese Medi gespritzt, es geht ihm heute auch besser,er frisst und hat nicht erbrochen. Ich kann euch jetzt leider nicht sagen was es war, ich konnt nicht weiter mit ihm reden, weil es mir die Kehle zugeschnürt hat, ich konnte ihn auch heute nicht anrufen.
Wenn ich es unbedingt möchte, würde er ihn auch operieren.
Was soll ich tun? Hat jemand von euch schon mal so eine Erfahrung gemacht?
Bitte helft mir weiter.
Danke!
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VlG Jacqueline mit Paul und Wasabi und den Herzenskatern Digger und Bronx ganz tief im Herzen


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  #2  
Alt 20.07.2010, 20:28
Meike mit Josey Meike mit Josey ist offline
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Beiträge: 6.436
Standard AW: Tumor im Bauch

Hi Du!

Oh weh, das ist aber echt heftig.

Also wenn der Darm mit angewachsen/verwachsen ist, ist eine OP natürlich ziemlich schwierig in der Durchführung, aber sicher nicht unmöglich.
Vom Gefühl her würd ich selber eine weitere Meinung einholen, bevor ich da in die eine oder andere Richtung weiter denke oder gar eine Entscheidung treffen wollen würde.

Ich drück Bronx feste die Daumen!
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  #3  
Alt 20.07.2010, 20:33
Benutzerbild von Hildegard
Hildegard Hildegard ist gerade online
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Standard AW: Tumor im Bauch

Hallo Jacqueline,

Anfang des Jahres war ich in einer ähnlichen Situation wie Du jetzt.
Bei meinem Kater wurden ein Ultraschall des Bauches gemacht und es wurde 'überschüssiges Gewebe' im Bereich der BSD / Leber festgestellt. Hinzu kam eine verdickte Darmwand. Beides könnte durch Krebs verursacht worden sein.
Der Arzt der TK wollte meinen Benny öffnen, um eine Diagnose abzusichern. Im Falle, dass Krebs diagnostizert worden wäre, hätte die OP aber nichts geholfen. Zwei weitere TÄ sagten mir, dass bei Krebs im Bauchraum die Prognosen sehr schlecht ständen und die Erkrankung auch schnell vortschreiten würde.

Nun ist mein Kater drei Jahre älter als Deiner und auch gesundheitlich nicht so stabil, dass ich ihm eine Bauchöffnung zumuten wollte.
Ich habe mich damals entschieden keine intensiven Untersuchungen und Therapien an dem Kater vornehmen zu lassen, die am Ende doch nicht erfolgsversprechend gewesen wären. Die Zeit, die mein Benny noch lebt, soll er zufrieden und stressfrei verbringen.

Inzwischen ist ein halbes Jahr vergangen und der Gesundheitszustand meines Katers hat sich nicht verändert, so dass mein TA und ich eine Krebserkrankung eher ausschliessen. Aber ohne Gewebeentnahme ist eine sichere Diagnose unmöglich.

Ich denke, auch Du musst abwägen, welche Therapien Du Deinem Kater zumuten kannst und willst.
Wenn es Krebs ist, stehen die Chancen sehr schlecht und dann sollte die Lebensqualität im Vordergrund stehen, meiner Meinung nach.
Eine Krebsdiagnose mit anschliessender Krebstherapie nur aufgrund eines Röntgenbildes halte ich allerdings für sehr gewagt. Ich wünsche Dir sehr, dass Dein TA sich irrt.
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Liebe Grüsse
Hildegard

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(Clebert)
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  #4  
Alt 20.07.2010, 20:35
Benutzerbild von ketoniker
ketoniker ketoniker ist offline
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Registriert seit: 28.04.2006
Ort: Saarland
Beiträge: 380
Standard AW: Tumor im Bauch

Hallo Meike,

wenn ich mich etwas gefangen habe, werde ich mit Bronx und Röntgenbild in die Tierklinik fahren und da eine zweite Meinung einholen.
Vorab werde ich noch bei meinem TA anrufen und mir alles nochmal erklären lassen und die Namen der Medi´s aufschreiben.

Danke für´s Daumendrücken, können wir gut gebrauchen.
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  #5  
Alt 20.07.2010, 20:47
Benutzerbild von Hermann
Hermann Hermann ist offline
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Registriert seit: 05.04.2010
Ort: Saarland, 66386
Beiträge: 4.116
Standard AW: Tumor im Bauch

Hallo Jaqueline

Wohnst Du noch im Saarland?

Es gibt eine gute Tierklinik in Birkenfeld und auch von der in Spiesen Elversberg habe ich schon gutes gehört.

Wir drücken die Daumen das diese erste Diagnose nicht die endgültige sein wird.

Gruß Hermann
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Viele liebe Grüße Hermann

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  #6  
Alt 20.07.2010, 20:50
Ulla und Isolde Ulla und Isolde ist offline
Gesperrter Benutzer
 
Registriert seit: 22.03.2010
Beiträge: 4.074
Standard AW: Tumor im Bauch

Hallo Jacqueline,

ich habe vor 3 Jahren mit meinem Kater Tristan so eine Erfahrung gemacht. Allerdings waren die Symptome anders, ganz schleichend fraß er weniger, stank plötzlich fürchterlich aus dem Mäulchen und bekam Atemschwierigkeiten (vorab - er lebt immer noch). Beim TA wurden stark vergrößerte Lymphknoten im Halsbereich festgestellt und beim Abtasten eine Umfangsvermehrung im Bauchraum. Ich wurde dann in eine Tierklinik zur Biopsie überwiesen. Unter Ultraschall haben sie versucht Zellen aus der UV zu nehmen. Leider haben sie keine Tumorzellen nachweisen können, was aber nicht heißt, dass es kein Tumor war. Hochstwahrscheinliche Verdachtsdiagnose war ein malignes Lymphom. Das ist ein bösartiger Tumor, der im ganzen Körper vorkommen kann und die häufigste Tumorart bei älteren Katzen ist (Tristan war damals 16 und ist heute stolze 19 Jahre alt).
Nur soviel zu der Aussage Deines TA, dass er nicht mehr operieren würde, weil Dein Kater schon so alt sei. 13 ist doch kein Alter!

Unser Glück war, dass der Tumor, obwohl er Hühnereigroß war, den Darm nicht eingeengt hat und in den Bauchraum gewachsen ist. Eine OP oder Chemotherapie wollte ich Tristan damals nicht mehr zumuten und so wurde er symptomatisch mit Cortison behandelt. Diese Tumorart spricht nach neuesten Forschungen wohl sehr gut auf Cortison an und ich habe es Tristan ca. 2 Jahre lang in sehr niedriger Dosierung gegeben. Das Ende vom Lied ist, dass der Tumor inzwischen nicht mehr tastbar ist, Tristan aber eine Neuropathie entwickelt hat (wohl durch das Cortison) und etwas sehr ulkig läuft. Die ganze Geschichte kannst Du auch auf meiner HP nachlesen, unter Sorgenkind Tristan.

Insgesamt geht es ihm immer noch gut und er wurde im Mai 19 Jahre alt.

Was bei Deinem Kater leider kein gutes Zeichen ist, ist das Erbrechen und der Durchfall. Das spricht schon für eine Beteiligung des Darmes. An Deiner Stelle würde ich den TA auf jeden Fall anrufen und erstens fragen, was er da gespritzt hat und zweitens ob es nicht sinnvoll wäre, einen Ultraschall und Biopsie zu machen. Auf einem Röntgenbild kann man meiner Meinung nach nicht sehen, ob eine Darmschlinge wirklich mit dem Tumor verwachsen ist.
Wie ist denn Dein TA OP-technisch ausgerüstet, so von wegen Narkoseüberwachung, Inhalationsnarkose ect? Operiert er viel und kennst Du ihn schon lange? Wenn Du Dir nicht sicher bist, würde ich eine 2. Meinung z.B. in einer Tierklinik einholen.

Vielleicht konnte ich Dir ja ein klein bißchen helfen, auf jeden Fall sollte man bei 13 Jahren nicht sofort aufgeben. Drück Dir ganz fest die Daumen!
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  #7  
Alt 20.07.2010, 20:51
Benutzerbild von ketoniker
ketoniker ketoniker ist offline
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Ort: Saarland
Beiträge: 380
Standard AW: Tumor im Bauch

Hallo Hidegard,
genau die Lebensqualität steht bei mir auch im Vordergrund.
Was ist, wenn ich ihn operieren lasse und er sich nicht mehr erholt.
Was ist, wenn ich ihn nicht operieren lasse und es hätte ihm geholfen.
Diese Fragen hast du dir bestimmt auch gestellt.
Vom gesundheitlichen Zustand her könnte er es schaffen, aber wer weiss wie fortgeschritten es schon ist, er hat ca.2 Kilo abgenommen, wiegt jetzt nur noch 7,8 kg, was sich jetzt für viele viel anhört. Er hat allerdings eine Schulterhöhe von 37 cm und mein TA hat gesagt er sei mager, was ich auch so empfinde.
Mein TA hat auch gesagt, er könne es nur mit 100% Sicherheit sagen,wenn er operieren würde, aber er geht von diesem schlechten Befund aus.
Das Ganze macht vor allem so schlimm, dass gerade Bronx so unendich wichtig für mich ist und ich ihn so abgöttich lieb habe, das blockiert mein ganzes denken. Ich möchte nicht egoistisch sein, aber ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Was wahrscheinlich nicht jeder verstehen kann.
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  #8  
Alt 20.07.2010, 20:54
Benutzerbild von ketoniker
ketoniker ketoniker ist offline
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Registriert seit: 28.04.2006
Ort: Saarland
Beiträge: 380
Standard AW: Tumor im Bauch

Hallo Hermann,

ja wohne noch im Saarland.
Wollte nach Spiesen-Elversberg fahren, habe davon auch schon gutes gehört.
Danke für´s Daumendrücken.
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  #9  
Alt 20.07.2010, 20:59
Benutzerbild von Hildegard
Hildegard Hildegard ist gerade online
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Registriert seit: 04.11.2008
Ort: Tecklenburg
Beiträge: 19.080
Standard AW: Tumor im Bauch

Zitat:
Zitat von ketoniker Beitrag anzeigen
aber ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Was wahrscheinlich nicht jeder verstehen kann.
Das kann ich sehr gut verstehen.
Mein Herzenskater hatte auch den ganzen Bauchraum voller Krebs. Leider war es schon zu weit fortgeschritten als es entdeckt wurde, so dass sich die Frage nach einer Behandlung gar nicht mehr stellte... Er war auch erst 13 Jahre als ich ihn gehen lassen musste. Er fehlt mir auch heute - 3 Jahre später - immer noch unendlich.

Ich hoffe sehr, dass Du Bronx noch lange bei Dir haben wirst.
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Liebe Grüsse
Hildegard

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  #10  
Alt 20.07.2010, 21:01
Pfefferminze Pfefferminze ist offline
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Beiträge: 6.187
Standard AW: Tumor im Bauch

Hallo JAqueline,
ich bin auch der Meinung, dass
1. eine zweite Meinung von einer Tierklinik anzuraten wäre
2. dass man einen Tumor nur durch eine histologische Untersuchung nachweisen kann und
3. 13 Jahre wirklich kein Alter ist. Mein Kater hat neulich im zarten Alter von 18 noch eine Zahn OP weggesteckt.

Auf jeden Fall drücke ich euch ganz fest die Daumen
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