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  #51  
Alt 23.06.2011, 23:19
ratuzki ratuzki ist offline
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Standard AW: Studie der LMU München zu Katzen mit Diabetes mellitus

Hallo !

Benny und ich waren heute auch unseren Teil der Studie zu erfüllen.Benny war so relaxt weil wir "unsere " TA wieder haben die sich nach Babypause selbständig gemacht hat.Da hat er in der Praxis beim Blutabnehmen eine 40 hingelegt.Ein wenig erstaunen bei der TA hat es dann doch ausgelöst.Zum Glück hatte ich mein Glucko eingesteckt sie hat noch keines.
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Liebe Grüße von Inge jetzt ohne Benny

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  #52  
Alt 24.06.2011, 12:01
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Balou Balou ist offline
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Standard AW: Studie der LMU München zu Katzen mit Diabetes mellitus

Balou hat am 30. um 8:30 Uhr seinen großen Auftritt,er
bekommt gleichzeitig einen Herzultraschall , ich bin gespannt
und Milla muss auch mit
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Liebe Grüsse
Christiane mit Milla und Carlo und Balou tief im Herzen


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  #53  
Alt 24.06.2011, 12:07
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Gaby mit Sir Rudi Gaby mit Sir Rudi ist offline
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Standard AW: Studie der LMU München zu Katzen mit Diabetes mellitus

Huhu an alle, die an der Studie teilnehmen.

Es gibt noch eine weitere Studie wg. HCM
Hypertrophe Kardiomyopathie

http://www.tierkardiologie.lmu.de/st...myopathie.html

Könnt man gleich noch mitmachen, gell Christiane
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LG Gaby mit Pedro und Pippa
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und Pia im Herzen

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„Wenn es im Himmel keine Katzen gibt, will ich da auch nicht hin!”
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  #54  
Alt 27.06.2011, 12:05
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Irene Irene ist offline
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Standard AW: Studie der LMU München zu Katzen mit Diabetes mellitus

Hallo und Servus,
ich bin die Irene und mein Problemkind ist meine fast 8 Jahre alte Katze Sally.

Die Vorstellung habe ich gerade abgeschickt, also wer mag, kann alles dort nachlesen.

Durch euren Bericht hier, habe ich sofort das LMU in München angerufen und das Problem Futtermittelallerlgie, Colitis ulcerosa, wieder Prednisolon und neu zum 3x dazu gekommen Diabetes geschildert

.... und .... freu, freu,

.. ich habe die Möglichkeit meine Berichte an die LMU zu senden und der Oberarzt wird sich bei mir melden, um noch offenes nachzufragen und einen Termin mit meiner Katze auszumachen zwecks Untersuchung.

Die Fr. Fleischhacker ist nicht mehr als Doctorandin in das Programm eingebunden(so wurde mir gesagt) aber sie wird noch informiert über Sally.

Also alles in allem scheine ich hier einen Hoffnungsschimmer zu sehen und ich DANKE EUCH, denn diese Info die ihr hier reingestellt habt, ist einfach Gold wert.

Liebe Grüße aus dem Bay Wald,
die neue Irene mit Sally
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  #55  
Alt 28.06.2011, 15:16
ratuzki ratuzki ist offline
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Standard AW: Studie der LMU München zu Katzen mit Diabetes mellitus

Hallo!

Habe heute das Ergebniss aus München erhalten bis auf leicht erhöhte Nieren werte alles im Lot,und das wußte ich auch schon.Immerhin ist Benny 19 und hatte vor gut 7,5 jahren seine Diabeteskarriere gestartet .Er hat leicht erhöhten Harnstoff und Crea ist bei 2,1 .K und ca im unteren Normbereich damit kann ich denke ich gut Leben und Benny sowieso.Werde jetzt Homöophatisch loslegen.
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  #56  
Alt 29.06.2011, 11:03
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Irene Irene ist offline
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Standard AW: Studie der LMU München zu Katzen mit Diabetes mellitus

Hallo Inge,
da ich ja ein großer Homöo-Fan bin, interessiert mich natürlich mit was du da loslegen willst.

Seitdem ich schon öfters bei Sally (bei leichten Colitis Schüben) mit Homöo gute Erfolge erzeilt habe, seitdem glaube ich daran.
Menschen kann man was vormachen, Tieren nicht.
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  #57  
Alt 29.06.2011, 15:37
ratuzki ratuzki ist offline
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Standard AW: Studie der LMU München zu Katzen mit Diabetes mellitus

Hallo Irene!

Da du die Privaten Nachrichten nicht freigeschaltet hast ,auf diesem Wege.Ist aber eine Ausnahme.Zum senken des Harnstoffs lespedezia Siboldi D3 richtet sich nach der Höhe des harnstoffs über referenz und zur Nierenunterstüzung Rennes Esquisum com beides nach Tassen methode
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  #58  
Alt 01.07.2011, 07:53
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Hildegard Hildegard ist offline
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Standard AW: Studie der LMU München zu Katzen mit Diabetes mellitus

Guten Morgen Christiane,

das sind ja gleich zwei ganz wundervolle Nachrichten. Da freue ich mich mit Dir.
Hoffentlich wird es noch ganz, ganz lange so bleiben.
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Liebe Grüsse
Hildegard

(\__/)
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Bennys Blutzuckerwerte †
Einstellungsprotokoll für Lantus & Levemir

Eine Katze gibt dem Haus eine Seele.
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  #59  
Alt 23.02.2014, 20:10
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Balou Balou ist offline
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Standard AW: Studie der LMU München zu Katzen mit Diabetes mellitus

Hallo

heute habe ich eine Nachricht bekommen das die Ergebnsse der Studie vorliegen, hier für alle
Liebe Katzenbesitzerinnen und Katzenbesitzer,

nun ist es doch schon einen ganze Weile her, dass Sie an meiner Studie "microRNAs im Serum von Katzen" teilgenommen haben. Heute kann ich Ihnen endlich die Ergebnisse zukommen lassen. Dass es jetzt doch so lange gedauert hat, lag an 2 Dingen: Einerseits mußte auch ich lernen, dass es gar nicht so einfach ist, neue und innovative Studien zu veröffentlichen und am Ende hat es fast 1,5 Jahre gedauert bis die Ergebnisse in der jetztigen Form publiziert waren. Andererseits ging auch Zeit verloren, da ich nach einem schweren Unfall erst einmal selber wieder auf die Beine kommen mußte und währenddessen für alles andere natürlich wenig Zeit blieb. Aber getreu dem Motto "Was lange währt, wird endlich gut" konnte ich die Studie zu einem erfreulichen Abschluss bringen. Hier die Ergebnisse:

Folgende Ziele hatte die Studie:
1.) Sind microRNAs im Serum von Katzen vorhanden? Wenn ja, wie können sie methodisch nachgewiesen werden?
2.) Gibt es microRNAs, die bei diabetischen Katzen im Vergleich zu gesunden Katzen in einer unterschiedlichen Menge im Blut vorhanden sind (d.h. unterschiedlich exprimiert sind)?
3.) Falls Punkt 2 mit "Ja" beantwortet werden kann: Verändern sich diese microRNAs, wenn eine Remission eintritt bzw. sind diese microRNAs bereits bei dicken Katzen verändert, da sich durch Übergewicht ja das Risiko für einen Diabetes erhöht?

Ergebnisse:
In den ersten Versuchen hatte ich einige microRNAs ausgewählt, für die bekannt ist, dass sie bei Menschen mit Typ 2 Diabetes mellitus im Vergleich zu gesunden Menschen unterschiedlich stark exprimiert sind. Für diese microRNAs konnte ich jedoch keinen Unterschied beim Vergleich gesunder (schlank oder dick) und diabetischer Katzen in den verschiedensten Diabetes-Stadien (neu diagnostiziert, gut/schlecht eingestellt, in Remission) finden. Scheinbar sind also nicht die gleichen microRNAs beim Diabetes mellitus des Menschen und dem der Katzen verändert. Aufgrund dessen habe ich dann einen anderen Ansatz gewählt und ein sog. globales microRNA-Profil von gesunden normalgewichtigen und neu diagnostizierten Diabetikern mittels microRNA Microarray erstellt, um herauszufinden, welche microRNAs beim Katzen-Diabetes überhaupt verändert sein könnten. Bei diesem Vorgehen wird eine große Anzahl von microRNAs (bei mir: 1079) gleichzeitig getestet, so dass die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass man die wenigen unterschiedlich exprimierten microRNAs auch findet. Mit dieser Technik konnte ich insgesamt 227 (der 1079 auf dem Microarray enthaltenen) microRNAs im Katzenblut nachweisen.
-> Damit konnte Studienziel Nr. 1 wie folgt beantwortet werden: Ja, microRNAs sind auch bei Katzen vorhanden und können mit kommerziellen Testsystemen nachgewiesen werden.

Von den 227 nachgewiesenen microRNAs zeigten 19 einen Trend für eine veränderte Expression in diabetischen Katzen im Vergleich zu gesunden Katzen, jedoch waren nach der sog. "Korrektur für multiple Vergleiche" nur 2 microRNAs statistisch signifikant verändert. Nichtsdestotrotz konnte eine spezielle statistische Auswertung unter Zuhilfenahme der Expressionswerte aller 19 microRNAs eindeutig bestimmen, ob die Probe von einer gesunden oder einer diabetischen Katze stammt.
-> Damit konnte Studienziel Nr. 2 wie folgt beantwortet werden: Das microRNA-Muster zwischen gesunden normalgewichtigen Katzen und neu diagnostizierten diabetischen Katzen unterscheidet sich voneinander.

Drei besonders stark unterschiedlich exprimierte microRNAs haben ich dann mittels der Polymerasen Kettenreaktion (PCR) erneut untersucht und hierbei auch gesunde dicke Katzen sowie diabetische Katzen in Remission eingeschlossen. Hierbei ließen sich die zuvor festgestellten Unterschiede zwischen gesunden normalgewichtigen Katzen und neu diagnostizierten diabetischen Katzen bestätigen. Die Expression dieser drei microRNAs bei gesunden dicken Katzen sowie diabetischen Katzen in Remission war vergleichbar mit der von gesunden normalgewichtigen Katzen und deutlich unterschiedlich zu der von neu diagnostizierten diabetischen Katzen.
-> Damit konnte Studienziel Nr. 3 wie folgt beantwortet werden: Die drei bei neu diagnostizierten diabetischen Katzen erhöhten microRNAs waren bei diabetischen Katzen in Remission nicht mehr erhöht. Diese microRNAs könnten somit ggf. das Diabetes-Stadium anzeigen. Bei dicken Katzen zeigten diese 3 microRNAs jedoch keine Erhöhung, sodass es eher unwahrscheinlich ist, dass diese microRNAs im Zusammenhang mit dem erhöhten Risiko für Diabetes bei Übergewicht stehen.

Zusammenfassung:
Mit dieser ersten Studie zu microRNAs in diabetischen Katzen konnte gezeigt werden, dass ähnlich wie beim humanen Typ 2 Diabetes mellitus auch diabetische Katzen ein unterschiedliches microRNA-Muster im Vergleich zu gesunden Tieren aufweisen. 3 dieser in neu diagnostizieren diabetischen Katzen erhöhten microRNAs waren in Remissionstieren nicht mehr erhöht.
Wie bei jeder ersten Studie auf einem neuen Gebiet müssen diese Ergebnisse aber erst in weiteren Studien und mit sehr viel größeren Patientengruppen bestätigt werden, um eine endgültige Aussage treffen zu können. Auch um beurteilen zu können, in wie weit diese microRNAs evtl. an der Entstehung des Diabetes beteiltigt sind oder ob sich die unterschiedlich exprimierten microRNAs zur Vorhersage eines Diabetes oder einer Remission eignen, sind noch viele weitere Studien nötig. Ich vergleiche die Forschung der microRNAs momentan gerne mit einem Puzzle: Einige Puzzleteile haben wir schon aus der Packung geholt und auf einigen können wir auch das Bild erahnen. Um aber das Gesamtbild und die Zusammenhänge zu erkennen, brauchen wir noch die vielen anderen Puzzleteile.

Ausblick:
Durch meine Studie sind somit erstmals microRNAs bei Katzen nachgewiesen worden und die gefundenen Unterschiede zeigen, dass microRNAs auch beim Diabetes mellitus der Katzen das Potential als Biomarker haben. Beim Menschen sind inzwischen microRNA-Muster gefunden worden, die bereits bei scheinbar gesunden Menschen einen sich erst später entwickelnden Diabetes relativ sicher prognostizieren konnten. Es wäre natürlich von unschätzbaren Wert, wenn es irgendwann einen Bluttest geben würde, durch den ein Diabetes oder auch eine Remission vorhersagt werden könnte. Um zu beantworten, ob microRNAs dafür geeignet sind, bedarf es aber (auch in der Humanmedizin) noch sehr intensiver Forschung. Der Anfang ist bei der Katze allerdings mit meiner Studie gemacht und ich hoffe wirklich sehr, dass meine Ergebnisse auch andere Arbeitsgruppen ermutigen werden, auf diesem Gebiet zu forschen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen halbwegs verständlich erklären konnte, was ich in meiner Studie gefunden habe. Wer vor englischen wissenschaftlichen Artikeln nicht zurückschreckt, findet weitere Informationen zu meiner Studie in der angehängten Veröffentlichung. Natürlich können Sie mich bei Fragen aber auch gerne direkt kontaktieren. Bitte schicken Sie mir Ihre Fragen jedoch NICHT an diese Email-Adresse, da ich nicht weiß, wie lange mein Kliniksaccount noch freigeschaltete sein wird. Sie können mich aber über folgende Email-Adresse erreichen: stefanie_fleischhacker@hotmail.com

Zum Schluß möchte ich mich noch einmal ganz, ganz herzlich bei Ihnen und Ihren Lieblingen für Ihre Teilnahme bedanken! Nur durch Ihre Mithilfe ist es überhaupt erst möglich, Forschung zu betreiben und nur durch Forschung können neue Therapien oder bessere Tests für eine sichere Diagnose entwickelt werden.

Ich hoffe, Ihnen und Ihren Lieblingen geht es gut (über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen)? Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute und vor allem Gesundheit!

Mit den besten Grüßen
Stefanie Fleischhacker







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Geändert von Balou (23.02.2014 um 20:14 Uhr).
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