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  #11  
Alt 15.06.2012, 23:45
Elke mit Gizmo Elke mit Gizmo ist offline
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Standard AW: Mythos Somogyi

Aber was ist es denn?

Sein BB und der FPli sind top.

Ich finde da keine schlüssige Erklärung........
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  #12  
Alt 16.06.2012, 02:06
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Ida mit Cleo Ida mit Cleo ist offline
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Foxy hatte u.a. eine massive Peritonitis, die Ursache dafür wurde nicht mehr gefunden. Die erklärt die hohen BZWerte - und Ketone hat jeder Mensch und jedes Tier, wenn er (es) Hunger hat, denn Ketone sind völlig normaler und alltäglicher Teil des Hungerstoffwechsels.


Elke, es gibt ja durchaus Erkrankungen, die sich lange Zeit nicht in den Laborwerten widerspiegeln. Daß du den Somogyi herbei beschwören willst, ist verständlich, weil nichts so schlimm ist wie Ungewißheit. Aber davon wird es nicht realer.
Mangels einer besseren Erklärung waren die alten Griechen auch der Meinung, daß Zeus die Blitze schleudert...
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  #13  
Alt 16.06.2012, 08:48
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Petra und Schorschi Petra und Schorschi ist offline
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Standard AW: Mythos Somogyi

Zitat:
Zitat von Elke mit Gizmo Beitrag anzeigen
Und es gibt ja noch so einige Kandidaten hier im Forum, die dauernd rauf und runterschießen.

Es macht mich halt einfach nur schwer nachdenklich, ob da nicht doch was dran ist....
An wen denkst Du hier?

Kisten schrieb es bereits, diese Theorie ist gefährlich, weil sie das nötige Erhöhen der Dosis verhindert und im schlimmsten Fall eine Ketose/Ketoazidose nach sich zieht.

Gerade neue Userinnen werden sehr verunsichert.

Wenn sich Katzen schwer einstellen lassen, steckt in der Regel eine unentdeckte Krankheit dahinter, das ist meine Erfahrung.
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  #14  
Alt 16.06.2012, 10:26
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Hildegard Hildegard ist offline
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Standard AW: Mythos Somogyi

Hallo Elke,
Zitat:
Zitat von Petra und Schorschi Beitrag anzeigen
Wenn sich Katzen schwer einstellen lassen, steckt in der Regel eine unentdeckte Krankheit dahinter, das ist meine Erfahrung.
genau das ist auch meine Erfahrung.
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  #15  
Alt 16.06.2012, 11:29
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Jessica1978 Jessica1978 ist offline
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Ich seh das Ganze mit gemischten Gefühlen. Mein eigener Körper hat sich bisher immer (auch nach mittlerweile fast 27 Jahren) aus 'ner Hypo wieder rausgeholt, indem gegenreguliert wurde. In erster Linie dann, wenn ich mir nicht mehr selber helfen konnte (funktioniert allerdings nur, wenn ansonsten alles in Ordnung ist und man nicht betrunken ist). Dass das mit dem Dawn-Phänomen zusammen geschmissen wird, halt ich für ziemlich gefährlich, das sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe.

Dass es vielleicht bei Katzen nicht zutrifft, ist möglich, da wohl die wenigsten Katzen gar kein eigenes Insulin mehr produzieren.
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  #16  
Alt 16.06.2012, 19:24
Elke mit Gizmo Elke mit Gizmo ist offline
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Zitat:
Zitat von Ida mit Cleo Beitrag anzeigen
Foxy hatte u.a. eine massive Peritonitis, die Ursache dafür wurde nicht mehr gefunden. Die erklärt die hohen BZWerte - und Ketone hat jeder Mensch und jedes Tier, wenn er (es) Hunger hat, denn Ketone sind völlig normaler und alltäglicher Teil des Hungerstoffwechsels.


Elke, es gibt ja durchaus Erkrankungen, die sich lange Zeit nicht in den Laborwerten widerspiegeln. Daß du den Somogyi herbei beschwören willst, ist verständlich, weil nichts so schlimm ist wie Ungewißheit. Aber davon wird es nicht realer.
Mangels einer besseren Erklärung waren die alten Griechen auch der Meinung, daß Zeus die Blitze schleudert...
Was auch immer die Ursache war - und da stimme ich Jessica zu, die es ja wohl selbst schon erlebt hat - ich bin trotzdem schwer unsicher, ob es den Effekt nicht doch gibt.

Mag sein, daß die Peritonitis andere Ursachen hatte - aber lest bitte mal hier (runterscrollen bis Differentialdiagnose):

http://de.wikipedia.org/wiki/Peritonitis

Ich fang jetzt ein wenig an zu grübeln. Wie sieht´s bei euch aus?

Hätte die Peritonitis schon vorher bestanden, wäre das wohl verschärft aufgefallen.
Denn die dauert dann wohl etwas länger und wäre wohl auch feststellbar gewesen.
Und das BB wär wohl auch nicht so toll gewesen....

Ich weiß, es ist ein extrem schwieriges Thema und es scheiden sich die Geister an vielen Dingen, die Diabetes betreffen, aber vielleicht sollte man bei einigen unserer kleinen schwierig einzustellenden Patienten zumindest die Möglichkeit ins Auge fassen, daß es das Phänomen vielleicht doch gibt und einen Versuch in diese Richtung starten.

Klar dachten die Menschen auch mal, die Welt ist eine Scheibe - aber wir lernen auch ständig dazu - und ich denke, man sollte zumindest die Möglichkeit ins Auge fassen, daß nicht alle Organismen - Katzen und auch Menschen gleich sind.
Jeder Körper reagiert anders und auf seine eigene Weise.

Wir und auch die Mietzchen, die uns begleiten, sind keine programmierbaren Maschinen, bei denen ein simpler Ölwechsel den Motor wieder ans Laufen bringt.

Wer Allergiker ist, den kann ein einziger Bienenstich umbringen, weil sein Körper überreagiert. Ein anderer Mensch kriegt davon nur ne juckende Beule........

Vergleiche hinken notgedrungen, aber man sollte für alles offen sein und auch den Mut haben, Dogmen (von wem auch immer sie stammen mögen) zu hinterfragen.

Liebe, aber auch sehr nachdenkliche Grüße,
Elke
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  #17  
Alt 16.06.2012, 19:41
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Ida mit Cleo Ida mit Cleo ist offline
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Hallo Elke,

Zitat:
Zitat von Elke mit Gizmo Beitrag anzeigen
Was auch immer die Ursache war - und da stimme ich Jessica zu, die es ja wohl selbst schon erlebt hat - ich bin trotzdem schwer unsicher, ob es den Effekt nicht doch gibt.
Eines solltest du bedenken: Jessica ist ein Mensch und Menschen sind nun mal doch an einigen Stellen anders als Katzen. Gerade im Bereich des Stoffwechsels aufgrund der verschiedenen Ernährung.

Ich habe es nur auch selbst erlebt, daß Cleo bei 1,75 - 2 IE so lange ein Somogyi unterstellt wurde, bis ich darauf hörte, die Dosis reduzierte. Binnen 2 Tagen hatte sie ihre zweite DKA. Danach habe ich dann die Dosis so lange erhöht (zeitweise auf über 4 IE, dauerhaft 3,8 IE), bis sie von der Dosis gute Werte bekam - und siehe da, nix war mit Somogyi!!
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  #18  
Alt 16.06.2012, 19:43
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Petra und Schorschi Petra und Schorschi ist offline
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Ein beginnendes ketazidotisches Koma kann eine Peridonitis vortäuschen - meinst Du diese Stelle?
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  #19  
Alt 16.06.2012, 20:05
Elke mit Gizmo Elke mit Gizmo ist offline
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Zitat:
Zitat von Petra und Schorschi Beitrag anzeigen
Elke, reden wir vom Gleichen?
Ein beginnendes ketazidotisches Koma kann eine Peridonitis vortäuschen - meinst Du diese Stelle?
Ja, die mein ich.

Zitat:
Zitat von Ida mit Cleo Beitrag anzeigen
Hallo Elke,


Eines solltest du bedenken: Jessica ist ein Mensch und Menschen sind nun mal doch an einigen Stellen anders als Katzen. Gerade im Bereich des Stoffwechsels aufgrund der verschiedenen Ernährung.

Ich habe es nur auch selbst erlebt, daß Cleo bei 1,75 - 2 IE so lange ein Somogyi unterstellt wurde, bis ich darauf hörte, die Dosis reduzierte. Binnen 2 Tagen hatte sie ihre zweite DKA. Danach habe ich dann die Dosis so lange erhöht (zeitweise auf über 4 IE, dauerhaft 3,8 IE), bis sie von der Dosis gute Werte bekam - und siehe da, nix war mit Somogyi!
Ok - Menschen und Mietzen sind verschieden. Aber alle Einstellversuche leiten sich im Grunde genommen doch trotzdem von denen der Menschen mit Diabetes her. Auch Menschen mit Diabetes müssen z.B. Kohlenhydrate so gut es geht meiden, damit ihr BZ einstellbar bleibt......

Ich hinterfrage ja auch nur. Ich bin Laie und kein Mediziner. Und selbst die Experten sind sich ja uneins in dieser Sache.

Es ist halt nur so, daß mich einige der (meiner Meinung nach sehr plausiblen) Erklärungen auf der "unaussprechlichen gesperrten bösen Seite" doch sehr sehr nachdenklich gestimmt haben......

Es muß ja nicht immer so sein und ich finds teilweise auch übertrieben, alles auf diesen Effekt zu schieben (lebendige Wesen sind halt keine Maschinen) und sicher ist nicht alles damit erklärbar, wenn es nicht "funktioniert" mit der Einstellung, aber ich denke, es kann trotzdem die Möglichkeit bestehen und man sollte es zumindest probieren, wenn die Einstellung auch mit hohen Insulindosen nicht "funktioniert" und keine andere Erkrankung vorliegt.

Liebe Grüße,
Elke
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  #20  
Alt 16.06.2012, 20:14
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Ich bin ja jetzt schon eine Weile dabei und wir hatten desöfteren Userinnen, die meinten ihre Katze müsse gegenregulieren, weil sie trotz relativ hoher Insulindosis weiterhin hohe Werte habe.

Das Insulin wurde reduziert, oft um die Hälfte, und es änderte sich nichts an den Werten. Manchmal entwickelten sich Ketone.
Und jede Katze hatte nach einer Rückkehr auf die alte Dosis und weiterer Erhöhung irgendwann viel bessere Werte.

Und bei Schorschi habe ich es auch erlebt: immerzu die Warnung, dass er zu schnell fällt unter Caninsulin und immer weiter sollte ich das Insulin reduzieren bis auch er Ketone bekam

Was du mit der Peritonitis meinst, habe ich nicht verstanden...
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