SDÜ vs. CNI

Dieses Thema im Forum "Katzen-Gesundheit" wurde erstellt von Sarah feat. Sally, 15. Januar 2020 um 22:40 Uhr.

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  1. Sarah feat. Sally

    Sarah feat. Sally Moderator Mitarbeiter

    Nein in der NKL habe ich noch nicht angefragt. Ich weiss gar nicht, ob mein Zugang überhaupt noch funktioniert, denn die sind ja umgezogen. Muss ich mich mal drum kümmern.
    Ich lese viel auf Tanya's CNI-Seiten und bin denke ich gut bedient damit. Das was sie zur SDÜ schreibt habe ich auch gelesen und mit der SD-Behandlung begonnen. Ich hätte wohl auch die ganze Zeit ein ungutes Gefühl, wenn ich das nicht behandeln würde. Die Tabletten habe ich eh da, da Sally auch eine SDÜ hat. Meine TÄ hat mir auch die kleinstmöglichste Dosis empfohlen, also 1,25mg.
    Mal sehen, was passiert. :oops2:

    Vielen Dank für eure Meinungen.
     
  2. Kirsten

    Kirsten Administrator Mitarbeiter

    Hallo Sarah,

    das ist eine schwierig Situation. Mein Wissensstand ist gut bei Tanja's CNI HP beschrieben: https://felinecrf.org/hyperthyroidism.htm

    "Because of these concerns, some vets may decline to treat hyperthyroidism in CKD cats, or may undertreat the condition. This is not recommended because of the risks of leaving hyperthyroidism untreated (see above). 2016 AAFP guidelines for the management of feline hyperthyroidism (2016) Carney HC, Ward CR, Bailey SJ, Bruyette D, Dennis S, Ferguson D, Hinc A & Rucinsky AR Journal of Feline Medicine & Surgery 18(5) pp400-416 state "The Panel recommends treatment of hyperthyroid patients regardless of concurrent disease – including cats with CKD."

    In any event, declining to treat will not protect the kidneys. The guidelines go on to say: "Keeping cats with azotemia ‘a little bit’ hyperthyroid to increase renal perfusion and lower creatinine levels is deleterious. This approach can exacerbate renal damage while giving a false sense of security based on an artificially lowered creatinine level. Elevated T4 causes increased beta-adrenergic activity and activation of the renin–angiotensin–aldosterone system, leading to increased cardiac output, volume overload, sodium retention, renal hypertension and glomerular sclerosis, ultimately progressing to, or worsening, CKD."

    Wie Silke geschrieben hat, ich persoenlich wuerde behandeln und mich langsam von unten an eine Dosis rantasten.
     
  3. SilkeM

    SilkeM Benutzer

    Ich würde die SDÜ mit behandeln. Vielleicht fängst Du da wirklich mit einer eher vorsichtigen Dosis des Medikaments an.
    Hast Du schon mal in der NKL angefragt? Es gibt übrigens auch eine FB Gruppe für CNI. Ich bin da zwar nicht Mitglied, weiß das aber über eine aus der FIP-Gruppe. Sie hilft da wohl auch mit und ist DIE Spezialistin für Blutbildanalyse. Ich würde mal in beiden Gruppen anfragen.
    Wenn Du nicht zurecht kommst, schick mir PN, dann frage ich sie.
     
  4. Sarah feat. Sally

    Sarah feat. Sally Moderator Mitarbeiter

    Hallo zusammen,

    ich hätte gerne mal eure Meinung. Sally's Schwester Jamie hat eine - mittlerweile leider recht fortgeschrittene- CNI. Ihr Krea ist momentan bei 3,2. Damit sind wir lt. Helen's CNI-Seite im IRIS-Stadium 3 angelangt. Im letzten Ultraschall sahen die Nieren nicht gut aus. Sie hat allerdings momentan eine Blasenentzündung, die ziemlich hartnäckig ist. Ich habe ein wenig Hoffnung dass, wenn die endlich ausgestanden ist, der Krea vielleicht wieder ein wenig nach unten geht. Momentan ist ihr sonstiger Zustand relativ stabil.
    Im BB vom Dezember war dann der T4 etwas zu hoch. Referenz ist 0-4 und ihr Wert liegt bei 4,5. Jetzt stellt sich die Frage: SDÜ-Behandlung ja oder nein? Meine TÄ überlässt mir da die Entscheidung und seitdem überlege ich hin und her. Einerseits riskiere ich mit der SD-Behandlung, dass die Nierenwerte sich verschlechtern. Andererseits ist Jamie schon manchmal recht unruhig. Sie ist auch recht dünn und ich bekomme sie nicht so recht aufgepäppelt.
    Was würdet ihr machen?
     

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