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Eine diabetische Katze mit Insulin richtig einzustellen, erfordert viel Wissen und Geduld. Wer mit den klassischen Insulinen (z.B. Caninsulin®) dabei keinen Erfolg hatte und versucht, seine Katze auf Lantus® oder Levemir® (neuere, biotechnologisch erzeugte Insulinanaloga) einzustellen, scheitert oft an der Empfehlung der Fachliteratur, diabetische Katzen auf Werte zwischen 100 und 300 mg/dl zu bringen.

Diese Werte sind eher als ein Kompromiss zu verstehen, damit bei fehlender Kontrolle die Katze nicht in den Unterzuckerungsbereich fällt. Es ist aber beim Tier genauso wünschenswert, physiologische Werte zu erreichen wie beim Menschen. Lantus und Levemir wurden dafür konstruiert, eine Grundversorgung mit Insulin auf physiologischem Niveau zu schaffen. Also kann das Ziel der Einstellung mit Lantus oder Levemir nur sein, eine Katze auf die Werte einer gesunden Katze einzustellen.

Seit 2004 kommen hier Menschen zu Wort, denen dieses gelungen ist und die Anfängern auf dem Gebiet Hilfestellung geben und vor bösen Überraschungen warnen wollen.

Laien aus diesem Forum konnten inzwischen, in enger Zusammenarbeit mit veterinärmedizinischen Forschern, mehrere wegweisende Studien zur physiologisch Einstellung in Fachzeitschriften und bei Fachkongressen vorstellen.

April 2026

Kerstin's Fridolin

Fridolin bekam im Dezember letzten Jahres die Diagnose Diabetes. Da Fridolin schon ein etwas älterer Herr ist, kam die Zuckererkrankung leider zu einigen schon bestehenden Baustellen dazu. Glücklicherweise konnte Kerstin bald von ProZinc auf Lantus umsteigen. Sie und ihr Mitbewohner haben sich mächtig ins Zeug gelegt und Fridolin war ein braver und kooperativer Patient, der sich aber doch sehr zügig für die Remission entschied. In den letzten Tagen "hüstelt" Fridolins Blutzucker leider ein wenig, kommt dann aber doch wieder in den gesunden Bereich. Wir drücken die Daumen, dass das so bleibt und Kerstin nie wieder zu den Insulinspritzen greifen muss.