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Eine diabetische Katze mit Insulin richtig einzustellen, erfordert viel Wissen und Geduld. Wer mit den klassischen Insulinen (z.B. Caninsulin®) dabei keinen Erfolg hatte und versucht, seine Katze auf Lantus® oder Levemir® (neuere, biotechnologisch erzeugte Insulinanaloga) einzustellen, scheitert oft an der Empfehlung der Fachliteratur, diabetische Katzen auf Werte zwischen 100 und 300 mg/dl zu bringen.

Diese Werte sind eher als ein Kompromiss zu verstehen, damit bei fehlender Kontrolle die Katze nicht in den Unterzuckerungsbereich fällt. Es ist aber beim Tier genauso wünschenswert, physiologische Werte zu erreichen wie beim Menschen. Lantus und Levemir wurden dafür konstruiert, eine Grundversorgung mit Insulin auf physiologischem Niveau zu schaffen. Also kann das Ziel der Einstellung mit Lantus oder Levemir nur sein, eine Katze auf die Werte einer gesunden Katze einzustellen.

Seit 2004 kommen hier Menschen zu Wort, denen dieses gelungen ist und die Anfängern auf dem Gebiet Hilfestellung geben und vor bösen Überraschungen warnen wollen.

Laien aus diesem Forum konnten inzwischen, in enger Zusammenarbeit mit veterinärmedizinischen Forschern, mehrere wegweisende Studien zur physiologisch Einstellung in Fachzeitschriften und bei Fachkongressen vorstellen.

Juni 2024

Nadia's Jeanne

Bei Jeanne wurde im November letzten Jahres Diabetes festgestellt und im März diesen Jahres dann Akromegalie. Durch zügige Erhöhung der Lantusdosis haben sich Jeanne's Blutzuckerwerte deutlich gebessert. Sie sind sogar oft im physiologischen Bereich. Eine Akro-Mieze gut einzustellen ist schwierig, aber Jeanne's Personal gibt alles dafür. Dabei ist zu beachten, dass der Insulinbedarf bei Akromegalie ziemlich hoch sein kann und die Blutzuckerwerte je nach Tumoraktivität schwanken. Zusätzlich wird sie noch mit Cabergolin behandelt. Ob das Medikament bei Jeanne wirkt, bleibt abzuwarten. Wir wünschen den beiden auf jeden Fall noch eine schöne lange Zeit zusammen. Sie machen das prima.