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Eine diabetische Katze mit Insulin richtig einzustellen, erfordert viel Wissen und Geduld. Wer mit den klassischen Insulinen (z.B. Caninsulin®) dabei keinen Erfolg hatte und versucht, seine Katze auf Lantus® oder Levemir® (neuere, biotechnologisch erzeugte Insulinanaloga) einzustellen, scheitert oft an der Empfehlung der Fachliteratur, diabetische Katzen auf Werte zwischen 100 und 300 mg/dl zu bringen.

Diese Werte sind eher als ein Kompromiss zu verstehen, damit bei fehlender Kontrolle die Katze nicht in den Unterzuckerungsbereich fällt. Es ist aber beim Tier genauso wünschenswert, physiologische Werte zu erreichen wie beim Menschen. Lantus und Levemir wurden dafür konstruiert, eine Grundversorgung mit Insulin auf physiologischem Niveau zu schaffen. Also kann das Ziel der Einstellung mit Lantus oder Levemir nur sein, eine Katze auf die Werte einer gesunden Katze einzustellen.

Seit 2004 kommen hier Menschen zu Wort, denen dieses gelungen ist und die Anfängern auf dem Gebiet Hilfestellung geben und vor bösen Überraschungen warnen wollen.

Laien aus diesem Forum konnten inzwischen, in enger Zusammenarbeit mit veterinärmedizinischen Forschern, mehrere wegweisende Studien zur physiologisch Einstellung in Fachzeitschriften und bei Fachkongressen vorstellen.

Mai 2026

Annette's Findus

Findus bekam die Diabetesdiagnose im Februar diesen Jahres. Annette startete direkt mit Lantus und maß auch den Blutzucker daheim selber. Auch schaffte sie es, Findus vom Trockenfutter auf kohlenhydratfreies Nassfutter umzustellen. Trotz einem etwas holprigen Start mit einigen Ängsten und Schwierigkeiten, hat sich Annette durchgekämpft und durchgehend physiologische Blutzuckerwerte bei Findus erreicht. Die Lantusdosis konnte langsam wieder reduziert werden und Findus braucht jetzt nur noch eine ganz kleine Menge. Wir hoffen sehr, dass er die Remission schafft und sind sehr stolz auf das, was sie erreicht haben.