Willkommen!

Eine diabetische Katze mit Insulin richtig einzustellen, erfordert viel Wissen und Geduld. Wer mit den klassischen Insulinen (z.B. Caninsulin®) dabei keinen Erfolg hatte und versucht, seine Katze auf Lantus® oder Levemir® (neuere, biotechnologisch erzeugte Insulinanaloga) einzustellen, scheitert oft an der Empfehlung der Fachliteratur, diabetische Katzen auf Werte zwischen 100 und 300 mg/dl zu bringen.

Diese Werte sind eher als ein Kompromiss zu verstehen, damit bei fehlender Kontrolle die Katze nicht in den Unterzuckerungsbereich fällt. Es ist aber beim Tier genauso wünschenswert, physiologische Werte zu erreichen wie beim Menschen. Lantus und Levemir wurden dafür konstruiert, eine Grundversorgung mit Insulin auf physiologischem Niveau zu schaffen. Also kann das Ziel der Einstellung mit Lantus oder Levemir nur sein, eine Katze auf die Werte einer gesunden Katze einzustellen.

Seit 2004 kommen hier Menschen zu Wort, denen dieses gelungen ist und die Anfängern auf dem Gebiet Hilfestellung geben und vor bösen Überraschungen warnen wollen.

Laien aus diesem Forum konnten inzwischen, in enger Zusammenarbeit mit veterinärmedizinischen Forschern, mehrere wegweisende Studien zur physiologisch Einstellung in Fachzeitschriften und bei Fachkongressen vorstellen.

Katze des Monats: April 2018

Kira's Josephine

Josephine erkrankte Ende 2017 an Diabetes. Trockenfutter war gleich tabu und es wurde sofort mit Lantus gestartet. Die Insulindosis wurde kontinuierlich erhöht. Josi schien eine Großverbraucherin zu sein, die aber bei 7,5IE sehr schnell den Rückwärtsgang einlegte. Die Bauchspeicheldrüse hat sich soweit erholt, dass Josi nun mit um die 2IE sehr gut Werte, weit unter 200 mg/dl, hat. Ihre Besitzerin Kira hat dies alles hochschwanger gemanagt. Das Baby ist inzwischen da und Josi reagiert gelassen auf die neue Situation. Nun steht noch eine Zahnsanierung aus, bei der wir alle hoffen, dass der Insulinbedarf anschließend weiter sinkt.